28. Februar 2011

Ruhe in Frieden, kleiner Wamsler

Ok also DAS ist mein ganz persönlicher Supergau!

Man reiche mir die größte Papiertüte die grad greifbar ist... 

ICH HYPERVENTILIERE ! ! !

Mein Backofen hat den Löffel abgegeben. 
Er will nicht mehr. 
Keine Reaktion auf Streicheleinheiten. 
Auch nicht auf wildes Einprügeln auf´s Bedienfeld...

...das geht doch nich! 

Ihr könnt mir alles wegnehmen!
...Staubsauger, Wäschetrockner, Heizlüfter... 
Aber doch nicht meinen OFEN ! ! ! ! ! !

Ich mein, ich wollte über kurz oder lang sowieso mal einen neuen haben (meiner kann nur Ober- UND Unterhitze...sowas wie z. B. Baumkuchen ist somit leider, leider unmöglich), aber doch nicht so plötzlich und ohne Vorankündigung! 

*heul*

27. Februar 2011

Lemon Tartes

Ok also gestern? Gestern kam die Nachbarin und fragte, ob ich ein paar Zitronen haben möchte, die sie zuviel gekauft hatte... Böse Falle!!! Denn ich war gerade noch in Gedanken auf der Suche nach einer Verwendung für den Rest Buttermilch in meinem Kühlschrank. Und plötzlich bekam ich eine Ahnung davon, wie sich ein trockener Alkoholiker fühlen muss, wenn er einen Drink angeboten bekommt.



Ich weiß nich, ob irgendwer, falls hier überhaupt jemand regelmäßig liest, gelesen hat, dass ich mir Lemon Bars eigentlich schon vor einiger Zeit verboten hatte. Was die Dinger angeht bin ich eigentlich "trocken". Von wegen zu gefährlich für die Linie und so. 
Nicht, dass ich nicht auch sonst jede Menge leckere Sachen verspeisen würde, aber Lemon Bars sind halt extraböse. Am Ende platzt mir noch irgendwo beim Hinsetzen der Hosenknopf! Stellt euch das mal vor...jemand könnte ernsthaft verletzt werden!!! 
Deswegen sind sie V E R B O T E N.

Naja was soll ich sagen. Zu spät! Sie sind schon fertig. Heute aber nicht in der üblichen "Bar"form sondern in zwei 20cm Tarteförmchen. Eine davon frier ich ein (ehrlich!). Leider war bei dieser Art der Zubereitung etwas Guss zu viel...hätt´s fast weggeschüttet. 
...hätt ich besser! So hab ich´s aber in ner kleinen Form mitgebacken und auf einen Schlag seelig seufzend vertilgt, noch bevor das Mittagessen fertig war. Mist.




Zutaten

Boden
230 g Mehl
70 g Zucker
1/4 TL Salz
1 EL Zitronenschale
120 g zimmerwarme Butter 

Guss
4 Eier Gr. L
275 g Zucker
120 ml Buttermilch
120 ml Zitronensaft
1 EL Zitronenschale




Ofen auf 180 °C vorheizen.
Mit den Händen die Zutaten für den Teig zu Streuseln verkneten. Diese Streusel (für die klassischen Lemon Bars) in eine Form (ca. 23 x 23 cm) geben und zu einem festen Boden andrücken. Im Ofen für 16 bis 19 Minuten backen, bis die Ränder anfangen leicht braun zu werden.
Während der Teig bäckt, alle Zutaten für den Guss mit einem Schneebesen gut verquirlen. 
Nach der angegebenen Zeit die Form raus holen und den Guss auf den heißen Teig geben. Sofort wieder in den Ofen stellen und ca. 20 Minuten weiterbacken. 
Fertig ist das Ganze wenn man an der Form wackelt und in der Mitte nichts mehr flüssig rumwabbelt, also die Eier gestockt sind.


Gut abkühlen lassen, in kleine Stücke schneiden und für´s Finish noch etwas Puderzucker drüber geben.
Ich hab mal versucht, mich von den Dingern abzulenken, indem ich Reste davon eingefroren habe. In der Hoffnung, dass mir das Auftauen zu lästig wäre und ich deswegen die Finger davon lasse. Leider musste ich damals feststellen, dass die Lemon Bars umso besser schmecken, je kälter sie sind. Also gefroren...für mich persönlich ne Delikatesse.

Da hat Nicole von Baking Bites mir was angetan...von der is nämlich das Originalrezept.



24. Februar 2011

Pudding

Heut is Puddingwetter. Grau, kalt, Nieselregen...buäh! 

Wenn´s draußen usselich ist, dann mach ich mir gern schonmal nen richtig heißen, cremigen Pudding und verzieh mich damit und mit einem guten Buch auf die Couch.

So auch heute. Und weil´s heute irgendwie Extrafieswetter ist, gibt´s auch gleich zwei Puddings. 
Der Apfelpamp war vor einigen Jahren mal eine Zufallserfindung. Ich hatte Äpfel übrig und wußte nich so richtig was damit anzufangen. Also hab ich im Zuge der üblichen Resteverwertung vanilliges Apfelmus gemacht. Danach hab ich nen Pudding an den Start gebracht und dachte mittendrin...könntest ja mal probieren ein bißchen von dem Mus da reinzumischen. 
Und ich fand´s echt lecker. 
Ist natürlich Geschmacksache! Herr V steht zum Beispiel überhaupt nicht drauf...
Dafür mag er aber meine zweite heutige Puddingvariante. Schoookolade... 
Der is so richtig richtig für so´n Fieselnieselregentag. 
So cremeschokoladig, der wärmt von innen!

Die Zutaten hab ich für mich allein jeweils halbiert. Wär sonst wohl doch etwas viel! :o)



Zutaten für Apfelpudding

ca. 350 ml Milch
2 Äpfel
4 EL Zucker
1 Vanillestange
35 g Speisestärke


Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Dann die Vanilleschote auskratzen und das Gekratzte mit der Schote, den Apfelstücken, 1 EL Zucker und einem Schuss Wasser in einem Topf kochen, bis die Äpfel schön weich sind. Mit einem Pürierstab zu feinem Mus verarbeiten. Das Mus mit Milch auffüllen bis auf insgesamt 500 ml Flüssigkeit. Etwas davon in einer Tasse mit der Stärke verrühren und den Rest mit 3 EL Zucker aufkochen. Dabei darf die Vanilleschote auch gern noch ein bißchen mitziehen. Wenn´s kocht, die Stärke dazugeben und noch ungefähr eine Minute kochen lassen und dabei gut rühren. In Gläser oder auf Dessertteller füllen...heiß oder kalt genießen.
 

Zutaten für Schokoladenpudding

500 ml Milch
3 EL Zucker
35 g Speisestärke
1 Tafel Bitterschokolade (Vollmilch geht natürlich auch)


Etwas von der Milch wieder mit der Stärke mischen, den Rest mit dem Zucker aufkochen lassen. Dabei die Schokolade in Stücke brechen und zum Schmelzen in die Milch geben.
Wenn die Schokomilch köchelt kommt die Stärke dazu und alles wird noch eine Minute unter gutem Rühren weitergekocht. Ich Schälchen füllen, fertig.

Ich hab mir am Ende noch ein paar Flöcken Fleur de Sel drübergestreut. Ich persönlich finde die geschmackliche Verbindung von Schokolade und Salz unwiderstehlich!!!

23. Februar 2011

Guinnes-Meat-Pie

Der heutige Tag entpuppte sich überraschend als ein "Frei"tag. 
Das bescherte einerseits mir viel Extraküchenzeit...und dem Besitzerer unserer örtlichen Autowerkstatt ein paar hundert Euro mehr in der Kasse. 
Mein liebes kleines Auto hat mir gestern auf der Autobahn gezeigt, wie schnell ein Herz schlagen kann, wenn bei 140 Sachen auf der linken Spur plötzlich und ohne Vorwarnung der Motor stirbt. Bis nach Hause hat der Kleine mich noch gebracht, aber für einen Start zur Fahrt in die Werkstatt war er heute Morgen nicht mehr bereit. Gut, dass Abschleppwagen gibt.




So hatte ich aber wenigstens genug Zeit, für eine gute Freundin, die heute Abend zum Klönen kam, auch noch was leckeres zu essen zu zaubern.
Ein Gericht dafür war schnell gefunden; sie ist genauso großer - wenn nicht noch größerer - Englandfan wie ich und wir lieben beide die Englische Küche.
Seit meinem letzten Bummel duch die Kölner Innenstadt und in den English Shop steht eine Dose Guinness in unserem Kühlschrank. Is also ganz klar was ich gemacht hab! :o) Guinnes-Meat-Pie!!

Ein fast identisches Rezept wie das, das ich benutze gibt es von Jamie Oliver. Allerdings ist meins von der Mum einer Freundin aus Southampton. Damit haben wir uns schon als Jugendliche den Bauch voll geschlagen, und uns dann heimlich die Reste vom Bier hinterm Haus zum "Nachtisch" gegönnt. *räusper*



Zutaten für 2 bis 3 Esser

1 große Hand voll Champignons, grob gehackt
2 Möhren, gewürfelt
2 große Stangen Sellerie, gewürfelt
1 Zwiebeln, fein gehackt
1 Knoblauchzehe (aus Mangel an Auto kein Kauf möglich...daher getrocknete Knofi-Flakes)
1 Zweig Rosmarin
etwas Mehl
1 Ei
500 g Schmorfleisch oder Steakfleisch, auf Gulaschgröße gewürfelt
100 bis 150 g Cheddar, gerieben
1/2 Dose Guinness (gut 200 ml)
Blätterteig
Salz, Pfeffer
Butterschmalz zum braten




Der Ofen wird auf 190 °C vorgeheizt. In einem Bräter, der nachher auch in den Ofen kann - falls nicht vorhanden in einer Pfanne - die Zwiebeln in Butterschmalz anschwitzen. Dazu das ganze Gemüse geben und ein paar Minuten schmurgeln lassen. 
Alles in einer Schüssel zwischenparken und im Bräter noch etwas Butterschmalz erhitzen. Das Fleisch scharf anbraten und  mit Salz und Pfeffer würzen. Nun das Gemüse wieder dazu geben, alles gut durchmischen und ungefähr einen EL Mehl über das Ganze rieseln lassen. Gut verrühren. Der Rosmarinzweig wird einfach mit rein gelegt.
Nun das Wichtigste! Das Guinness zu der Mischung geben und mit Wasser auffüllen, bis alles ganz knapp bedeckt ist und einmal aufkochen lassen.

Den Bräter mit Deckel - oder, wenn in einer Pfanne gebraten wurde, in einer Auflaufform mit Deckel - für gute 2 Stunden in den Ofen schieben. Nach 1 Stunde mal durchrühren und in der letzten Stunde ab und an mal nachschauen, ob es nicht zu sehr zerfällt. Auf jeden Fall sollte das Fleisch am Ende so zart sein, als hätte man Gulasch gemacht und die Soße sollte dickflüssig sein. Falls sie noch zu dünn ist, einfach den Deckel entfernen und das Ganze noch eine Weile im Ofen lassen.

Nun mischt man die Hälfte vom Käse unter und gibt die Füllung in eine Pieform. Eine Auflaufform tut´s aber auch.



Jetzt kommt der Zeitpunkt an dem man das ganze Spiel für ein paar Stunden unterbrechen kann, wenn man das Gericht z. B. für abends vorbereitet so wie ich heute. In dem Fall wird bevor die Gäste kommen oder ca. 45 Minuten bevor man eben essen möchte der Ofen wieder auf 190 °C vorgeheizt. 
Dann die andere Hälfte vom Käse über die vorbereitete Pie-Füllung streuen und mit Blätterteig abdecken. Dabei den Teig leicht am Rand der Form festdrücken, damit´s schön dicht ist. Mit einem verschlagenen Ei bestreichen und nochmal für ca. 30 bis 40 Minuten in den Ofen, bis der Blätterteig schön aufgegangen und goldbraun ist.

Übrigens beim Leeren einer Dose Guinnes nicht über das klappernde Geräusch wundern das man hört, wenn das Bier raus ist. Beim ersten Mal als ich das vernahm dachte ich an eine Horrorgeschichte aus dem Fernsehen, wo jemand einen abgetrennten Finger in einer Coladose findet. :o) Es handelt sich hier aber um ein für alle Guinnessdosen übliches "floating widget". Es sorgt beim Öffnen dafür, dass sich der typische, dicke Schaum bildet. So, als hätte man´s frisch vom Fass gezapft!

Traditionellerweise gibt´s dazu Erbsen, aber weil ich nicht mehr einkaufen fahren konnte und ich nicht sooo arg auf Erbsen stehe, hab ich meine Freundin beauftragt, nen Salat mitzubringen. Schmeckt allemal genauso gut dazu. 


21. Februar 2011

Popovers am Morgen - "popped over" to Weinprobe am Abend

Samstag musste es zum Frühstück schnell gehen. Zwei unserer besten Freunde hatten uns einen Ausflug an die Mosel mit Übernachtung und Weinprobe zur Hochzeit geschenkt.

Da Herr V und ich sowohl ausschlafen als auch rechtzeitig mittags zur Abfahrt fertig sein wollten, musste es zum Frühstück was sein, das sich schnell herstellen und auch essen lässt. Toast war alle, also hab ich die letzten zwei Eier zu Popovers verarbeitet. 
Gute Idee! Die hatten wir lange nicht, und der leichte Eiergeschmack passt immer hervorragend zum Frühstück! Quasi ein Brötchen-Rührei-2in1.




Ein Frühstück für 2 / 6 Popovers

100 g Mehl
1/2 TL Salz
2 Eier
240 ml Milch

Zunächst das Mehl mit dem Salz mischen und die Milch mit den Eiern gut verschlagen. Dann die flüssigen Zutaten zu den trockenen geben und am besten mit einem Schneebesen zügig verrühren. Aber nur so lange, bis alles gerade eben gemischt ist. Ein paar Bröckchen unverrührtes Mehl sind durchaus ein gutes Zeichen!




Den Teig in mit Papierförmchen oder Backpapier vorbereitete Muffinformen geben und im vorgeheizten Ofen erst 20 Minuten bei 220 °C Ober-/Unterhitze, dann nochmal 20 Minuten bei 190 °C goldbraun backen.
Mir schmecken sie am besten mit frischer Butter und Aprikosenmarmelade...




Kochen musste ich ja nun nicht mehr abends. 
Aber Herr V und ich mussten keinesfalls hungern!
Bevor wir uns mit den herrlichen Moselweinen des Ferienweingutes Becker die Abend- und Nachtstunden "versüßen" durften, gab es ein herrliches Pfannengericht... Die Bratkartoffeln waren ein Gedicht! (Memo an mich: Ich brauch unbedingt so ´ne Pfanne!!)




Die Familie Becker versteht es nicht nur auf Flüssignahrung, sondern auch auf alle anderen Arten der Gästebetreuung! Falls also mal jemand einen heißen Tip für ein schönes Wochenende braucht!? Tadaaa! :o)

19. Februar 2011

Yippie-Ya-Yeah Schweinebacke!!!

Der Header ist besiegt!!! Nu sieht´s fein aus! :o)

18. Februar 2011

Design oder nicht Design?...das ist hier die Frage!

Nach langem Fummeln und viel Flucherei hab ich meinen Header jetzt FAST so, wie ich ihn haben will. Wenn mir hier irgendjemand verraten kann, wie ich ein in Picasa erstelltes Bild genau auf die Größe von dem im Blog verwendeten Header bekomme....ich bin für jeden Tip dankbar! :o)

Die Anleitung hier war schon super!!! Aber die blöde Computerkiste hat das entstandene Kunstwerk immer am rechten Rand auf´s brutalste beschnitten... Nu macht ja aber Übung den Meister. Irgendwann wird´s schon werden!

Ich wünsche allen Bloggern und Bloggerinnen ein schönes Wochenende! Ich persönlich werde mich jetzt mit dem neuen Kochbuch von Nigella Lawson und einer heißen Tasse Tee auf die Couch verziehen! 
Ein Traum von Freizeitgestaltung...

16. Februar 2011

Honey Mustard Sauce

Ja...ein Rezept für Honey Mustard Sauce ist nicht wirklich spektakulär, aber ich hatte gestern sowas wie nen persönlichen Durchbruch!

Zunächst mal: Ich verabscheue Senf! Den Geruch, den Geschmack und eigentlich schon die widerliche Farbe.

*schüttel*

Wenn Herr V sich irgendwo ein lecker Würstchen mit dem gelben Zeug reingezogen hat, ist erstmal ne halbe Stunde Kussverbot angesagt. Keine Ahnung woher ich diese Abneigung habe...
Als Kind hab ich mit meiner Grundschulklasse mal eine Senffabrik besichtigt und bin von dem scharfen, essigartigen Geruch damals fast in Ohnmacht gefallen. Vielleicht daher!?
Naja wie dem auch sei. Ich mag das Zeug einfach nicht.

In der Kantine auf der Arbeit hat es neulich dann angefangen. Es gab ein Nudelgericht mit Putengeschnetzeltem und einer Soße, die ich mir nicht genauer angesehen hatte. Waren kleine lustige Pünktchen drin und hat richtig gut geschmeckt. Am Ende hieß es dann, dass das Senfsoße war, und das hat mich schon stutzig gemacht.
Na gut, die oben erwähnte Honey Mustard Sauce ess ich auch sehr gerne...muss ich zugeben. Also, sagte ich mir, magste eben immernoch keine Wurst mit Senf pur, aber ein ganz klein bißchen im Sößchen is ok.

Nu war gestern Herr V wieder scharf auf Sandwiches und ich hatte keine Soße mehr da. Dafür aber alle Zutaten, die man im Prinzip braucht um sie herzustellen. Und da selbstgemacht meiner Meinung nach immernoch am besten schmeckt, hab ich mich mal dran gegeben.
Hat auch wirklich gut geklappt! Die Eigenproduktion schmeckt um Längen besser als das Zeug aus´m Glas. Und während Frau dann alle benutzen Küchenutensilien in die Spüle räumt, lutscht sie ohne nachzudenken genüsslich die Löffel ab...Crème Fraîche, lecker...Honig, yummy...süßer Senf, lecker...hä??
Und da war er, mein Durchbruch! Ich hatte immer angenommen, dass süßer Senf im Prinzip genauso furchtbar schmeckt wie der normale. Aber ätsch! Tut er gar nicht! Das Zeug ist richtig gut! Hab direkt die mutige Probe auf´s Exempel gemacht und mir nen halben Löffel Löwensenf verabreicht weil ich dachte, vielleicht hat sich einfach mein persönlicher Geschmack in den letzten Jahren verändert. 
Von der unappetitlichen Aktion, ES wieder aus meinem Mund zu entfernen, möcht ich hier lieber nix schreiben! :o)

Also halten wir fest:

  • Man lernt in der Küche nie aus!
  • Ich sollte nicht nur offen für Neues sondern manchmal auch für Altes sein!
  • Honey Mustard Sauce kauf ich nie wieder im Laden!


1 EL süßer Senf
1 EL Honig
1 EL Weißweinessig
2 EL neutrales Öl (z. B. Rapsöl)
2 EL Crème Fraîche
Salz
Pfeffer
eine Miniprise Kreuzkümmel

Alle Zutaten werden mit einem Schneebesen schön cremig gerührt und schon ist die Soße fertig. Sollte sich in einer gut verschließbaren Dose ein paar Tage im Kühlschrank halten.
Sie schmeckt nicht nur auf Sandwiches sondern auch auf diversen Butterbroten zum Käse oder zur Wurst und mit etwas Wasser verdünnt auch sehr gut als Salatsoße!!


13. Februar 2011

Zitronen-Ravioli mit Vanille-Frischkäsefüllung an süßer Sahne

Wenn es auf der Welt ein Lebensmittel gibt, bei dessen Geruch und Geschmack mir die Knie weich werden, dann sind es Zitronen!  Vor allen Dingen die süße Variante. Ich finde, wenn Zitrone mit Zucker in Berührung kommt, verändert sie ihren Duft und meine Nase klebt förmlich daran.
Zum Glück haben die Amerikaner und viele Engländer die gleiche Vorliebe, so dass es im Internet eine Fülle von Rezepten gibt, die ich noch lange nicht alle ausprobiert habe. Das ist eine Lebensaufgabe! :o)

Lemon Curd z.B., so wie Steph es neulich vorgestellt hat, kommt bei mir (wie im alten Blog schonmal gezeigt) regelmäßig auf frischen Toast, in den Joghurt...oder schlicht und einfach auf einen großen, großen Löffel!! 





Meine schlimmste persönliche Droge aber sind Lemon Bars. Allein beim Schreiben dieser beiden Worte läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Wenn ich damit einmal angefangen habe, hör ich nicht mehr auf! Das musste meine Figur im vorletzten Frühling mal schwer büßen. Als dann gegen Ende 2009 klar war, dass ich bald heiraten würde, hab ich mir das Zeug verboten, weil ich sonst nie zufriedenstellend in ein weißes Kleid gepasst hätte. Mit dem Verbot war ich so erfolgreich, dass ich sie bis heute nicht mehr gemacht habe, obwohl es mir da schwer in den Fingerspitzen kribbelt. Schätze mal, lange halt ich das nicht mehr durch. Das heißt, dass sich dieses Rezept dann auch hier finden wird. Später...

Heute Mittag überkam mich aber so oder so mal wieder meine Zitronenlust. Aber die Eier sind aus... Heißt, keine Muffins, kein Lemon Curd, und auch sonst nix Gutes, was mir mit meinem faulträgen Sonntagshirn eingefallen wäre. Dann kam Nudelwerbung im Fernsehen. Und *plop*...da war die Idee. 

Meinen üblichen Nudelteig etwas abgewandelt, ne improvisierte Füllung und ein schnelles Sößchen. Gut, ich hatte nicht damit gerechnet, dass das was wird. So ne Vollimpro hat bei mir noch NIE geklappt. War zwar immer essbar, aber weit entfernt von lecker. Aber das heute? Phänomenal!!! Also...für mich persönlich. Ich kann wahrscheinlich nicht erwarten, dass es diese mir eigenartigen Geschmacksknopsen nochmal gibt. Aber falls doch...das hier war ein Gedicht:


Der Nudelteig:

150 g Hartweizengrieß
1 Prise Salz
abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
der Saft von derselben mit Wasser aufgefüllt bis auf 75 ml Flüssigkeit
1 TL Zucker
3 TL neutrales Öl

Das ganze wird fein mit den Händen vermatscht und entwickelt sich irgendwann zu einem Teigklumpen. Dieser muss jetzt, so anstrengend das ist, so lange geknetet werden, bis sich die feinen Grießkügelchen aufgelöst haben und der Teig elastisch und geschmeidig wird. Ne prima Aggressionstherapie! In Folie verpackt ca. 30 Minuten ruhen lassen.

Die Menge ist für einen natürlich viel zu viel. Ich habe mir am Ende einen Klumpen ausgerollt, der für 3 Raviolikreise gereicht hat. Der Rest kommt in einer Tüte luftdicht verpackt in den Kühlschrank...für morgen. :o)

Also wie gesagt einen kleinen Klumpen Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen und entweder mit einem Ravilolimaker oder einer kleinen Schüssel 3 Kreise ausstechen. Auf jeden Kreis einen gehäuften TL von der Füllung setzen.



Füllung für 3 Ravioli:

3 gehäufte TL Frischkäse
1 TL Vanillezucker 
1-2 TL Semmelbrösel

Dann die Kreise zu Ravioli zusammenklappen und die Ränder gut festdrücken. Darauf achten, dass keine Luft mehr im Innern ist.
Die fertigen Köstlichkeiten dann in leicht gesalzenem Wasser ca. 5 Minuten köcheln lassen.
Während die Ravioli kochen in einem zweiten Topf so viel Sahne wie man gern möchte mit Vanillezucker einkochen lassen, bis sie anfängt dickflüssiger zu werden.


Alles auf einem Teller anrichten und in meinem Fall viele ekstatische "mmm´s" und "oooa´s" in die Atmosphäre schicken. Die perfekte Geschmacksmischung aus drei von mir und meinem großen Löffel heiß geliebten Dingen: Lemon Bars, Sahne-Karamell und cream cheese frosting. Hhhmmmmmmm......

11. Februar 2011

Club Sandwiches

Gestern war mein wöchentliches Strohwitwendasein endlich wieder beendet! Aber Herr V kam spääät...der Stau ist sein ständiger Begleiter. Armer Kerl... Aber nen Bärenhunger hat er mitgebracht! Nur hatte ich so spät keine Lust mehr zum Richtigkochen. Deswegen gab´s "nur" Sandwiches. Ich liebe Sandwiches!!! Geht schnell, ist flexibel, macht satt und schmeckt superlecker. So einfach die sind, damit kann man mich immer glücklich machen!   

Angefangen hat meine Vorliebe für diese ursprünglich englische Köstlichkeit vor ungefähr 18 Jahren bei meinem zweiten von mittlerweile unzähligen Englandbesuchen. Es war ein Peanutbutter-Jelly-Sandwich (ein Klassiker, der mir - bevor er mich süchtig gemacht hat - zunächst den Gaumen so verklebt hat, dass ich in der Schulkantine fast einen ganz elenden Erstickungstod gestorben wäre) bei einem Schüleraustausch in Kingston upon Hull - ne Gegend, in die ich nicht so schnell nochmal hin muss! Das heißt schon was, denn ich liebe England! Wenn ich mir ein Land hätte aussuchen können, in das ich hineingeboren werde, dann das.
Andererseits...wär ich dort geboren, wär´s wahrscheinlich nix besonderes mehr. Also schätze ich mal, es ist gut wie es ist und ich muss weiter zusehen, wie ich mindestens 1x im Jahr reisetechnisch meine Großbritannien-Sucht befriedigt bekomme. :o) 
Zum Glück arbeite ich in Köln, da isses nie weit zum English Shop, wo ich alle wichtigen Grundzutaten bekomme. Da steh ich z. B. ab und an schonmal vor dem Regal mit der mint sauce und erinnere mich sehnsüchtig an Mrs. Garbutts Lamm in mint sauce mit Plumpudding......und Herr V kriegt bei der Vorstellung dann im Laden right away das große Würgen! Naja! :o) nennt mich abartig, aber ich verstehe nicht, was die Menschen an der Englischen Küche auszusetzen haben! 




Gestern hatte ich glücklicherweise alle Zutaten für Club Sandwiches da. Ja ich weiß, die sind nicht englisch sondern aus den Amerika (das ich genauso liebe!), aber nicht weniger lecker! :o) Sie sind mir mit die liebsten. Liegen nich so schwer im Magen wie zum Beispiel...Käseüberbackene Meatball Sandwiches (die ich aber leider auch sehr gerne esse...).

Pro Person:

3 Scheiben Sandwich-Toast
3 Scheiben Bacon 
1 große Scheibe Putenbrust
1 Scheibe Käse
1 Blatt Eissalat
1/2 Tomate
3 EL Honey-Mustard-Sauce (oder Majo)

Den Toast toasten und den Speck schön kross braten. Dann die Reihenfolge der Bauanleitung beachten: 

  1. Toast
  2. Sauce
  3. Salat
  4. Käse
  5. Wurst
  6. Toast
  7. Sauce
  8. Tomate
  9. Speck
  10. Sauce
  11. Toast
Diagonal durchschneiden und genießen!



9. Februar 2011

Melt-in-your-mouth Buttermilch Schokokekse


Man könnte auch sagen, Glücksgefühle in Keksform. Schade dass es keine Geruchsbildschirme gibt! Als ich die Dose heute Morgen aufgemacht habe, wär ich fast in ein glückliches Schokoduftkoma gefallen!
Ich wollte dieses Rezept von Nicole schon lange mal ausprobieren. Von ihr kommen einige der schlimmsten Suchtrezepte in meiner Sammlung!! 


Und ich wollte endlich meine neue wunderschöne Teigschüssel einweihen, die ich mir neulich aus der Stadt mitgebracht habe. Für Schüsseln hab ich übrigens ne echte Schwäche...genau wie für Tassen. Keine Ahnung, wie viele ich besitze...ich weiß nur, dass es immer mehr werden! :o) Herr V hat schon aufgehört zu fragen, was wir bloß mit so viel Geschirr wollen. Mittlerweile hab ich ihn so gut dressiert, dass er mir von seinen Geschäftsreisen ab und an sogar mal ein außergewöhnlich schönes Tässchen mitbringt!





Gestern hatte ich aufgrund einer dieser Geschäftsreisen sturmfrei und da war es dann wieder so weit!  Cookie-Time!

Zum Glück gibt´s ne Menge Kollegen, die heute Morgen schon geraume Zeit neugierig auf die Blechdose stieren, die ich im Büro abgestellt habe. Denn zum alleine essen wären die kleinen braunen Glückskekse wohl etwas zu gehaltvoll. :o)

Aber was soll´s. Scheiß auf die gute Figur! Hauptsache es schmeckt!


200 g Mehl
1/2 TL Natron
1/2 TL Salz
120 g Butter
85 g gutes, ungesüßtes Kakaopulver
400 g Zucker
1 TL Vanille-Extrakt
160 ml Buttermilch
300 g Schokochips


Den Ofen schonmal auf 180 °C vorheizen und ein Backblech mit Papier auslegen.

In einer kleinen Schüssel wird das Mehl mit dem Natron und dem Salz gut durchgemischt. Dann die Butter entweder in einem Topf auf dem Herd oder in der Mikrowelle schmelzen. Den Kakao und die Butter in einer großen Schüssel gut verrühren, solange die Butter noch warm ist. Zucker, Vanille und Buttermilch dazu und alles zu einer glatten Masse rühren. Dann das Mehlgemisch dazu geben und  nur so lange mischen, bis sich alles gerade eben so verbunden hat. Zuletzt die Schokochips unterheben.

Ich mach Keksteig immer mit einem Holzlöffel anstelle eines Handmixers. Ist zwar etwas anstrengender, aber die Gefahr, zu lange bzw. zu viel zu rühren ist dabei nicht so groß. Außerdem gibt dat ordentlich Schmalz in de Arme!

Entweder mit einem Cookiescoop (sowas wie ein Eiskugelformer, nur was kleiner) oder mit einem Löffel kleine Häufchen auf´s Backblech setzen. Die Häufchen sollten einen Durchmesser von nicht mehr als 2 cm haben und einen Abstand zueinander von mindestens 5 cm. Sie laufen beim Backen schön auseinander.

Dann ab in den Ofen damit. Nach 10 Minuten nachsehen, ob sie schon gut sind; evtl. nochmal 1 bis 2 Minuten länger backen. Den Unterschied zwischen "gut" und verbrannt sieht man leider bei so dunklen Keksen nicht ganz so gut. Zur Not erstmal ein Blech mit sehr wenigen Keksen backen und damit die genaue Backzeit austachieren. Bei mir waren es genau 11 Minuten.

Bevor sie vom Blech auf ein Kuchengitter zum auskühlen kommen, ein paar Minuten auf dem Blech lassen. Sie sind sehr weich wenn sie noch heiß sind.
Nach dem Abkühlen halten sie sich am besten in einer Blechdose oder einer luftdicht verschließbaren Plastikdose. Wie lange? Keine Ahnung...bei Keksen bin ich noch nie in die Verlegenheit gekommen, mich nach der Haltbarkeit zu fragen. Sie waren innerhalb kürzester Zeit immer alle weg! :o) Ich schätze aber, dass sie mindestens 2 Wochen haltbar sind. Allerdings könnte der Knusperfaktor dann schon stark nachgelassen haben.

Ich werd jetzt noch´n Käffchen trinken...mit Keks!


7. Februar 2011

Seelenwärmer

Endlich fertig! 

Noch rechtzeitig, bevor die ersten Krokusse aus dem Boden schießen und den Frühling ankündigen, hab ich ein wärmendes Schultertuch fertig bekommen. 


Es ist für meine Mum. Sie hat seit ein paar Wochen an einer schlechten Nachricht zu knabbern, die sie seelisch stark belastet. Sie sagte einmal zu mir, es wäre ihr so richtig kalt vor Wut. 

Da hatte ich die Idee, ihr einen Seelenwärmer zu häkeln. Feine Merinowolle mit Seide drin...für die 14 °C heute ist das Ding schon fast zu warm, aber seeehr gemütlich!





 

Häkeln und Stricken sind übrigens noch 2 Talente, ies meine Oma aus´m Handgelenk beherrscht hat... Kinder-Fingerhandschuhe ohne Hingucken in 20 Minuten? Kein Problem! 

Und auch diese Leidenschaft hab ich schon vor langer Zeit geerbt! 
Wollsucht allerfeinster Güte! :o) Ich würde zwar nie auf die Idee kommen, Fingerhandschuhe zu stricken - weil Socken mich schon zur Weißglut bringen können - aber ich kann schon seit Jahren abends nicht mehr einfach auf der Couch sitzen und "nur" fernsehen. Da brauch ich immer "jet ze fummele". 

Heißt quasi, wenn ich den Rechner gleich aus mache, geht´s weiter an meinem superweichen Schal...den ich hoffentlich auch noch vor´m Sommer fertig kriege! ;o)

5. Februar 2011

Sauerrahmgrütze

Ich bin ein Klugscheißer. 
Krieg ich andauernd gesagt und geb ich offen zu! :o) 

Ich kann auch nix dagegen tun. Wenn ich was weiß, dann muss ich meinen Senf auch dazu geben. *pft*
Zum Leidwesen meiner Mitmenschen weiß ich aber auch manchmal Dinge, von denen andere noch nix gehört haben. Das wiederum rührt daher, dass ich krankhaft neugierig bin. 
Es können klitzekleine Kleinigkeiten sein...ich zapp z. B. beim Fernsehen mitten in eine Reportage über Norwegen und sehe, wie eine gemütliche Bäuerin Sauerrahmgrütze kocht. Cremig, weiß....die Küchenseele fängt an zu sabbern...! Dann kribbelt mir das Thema solange in den Fingern, bis ich´s endlich ausprobiert hab.




Oft kommen bei solchen Experimenten Sachen raus, die ich nichmal Nachbars Katze vorsetzen würde. Aber diesmal hab ich meinen ganz persönlichen Lecker-Nerv getroffen. Dafür wär noch wichtig zu wissen...Frau V steht auf "Pampe". Also...Grießbrei, Milchreis, Porridge, Pudding...Norwegische Sauerrahmgrütze. Göttlich! 
Sie ist sehr dick in der Konsistenz, cremig und leicht säuerlich. Ansonsten allerdings eher neutral im Geschmack. Das hat den Vorteil, dass man dieses Dessert beliebig abwandeln kann.

Da ich erst vor ein paar Tagen meinen Vorrat an Hibiskus-Zucker aufgefüllt hatte, hab ich´s mal damit versucht. Ein Gedicht!
Falls noch jemand auf sowas steht, vorsicht, das Zeug ist super mächtig! Ich hab mit nem kleinen Schüsselchen jetzt quasi mein Mittagessen ersetzt. 


250 ml Crème Fraîche
75 g Mehl
250 ml Milch
1 Prise Salz
Zucker nach Geschmack
evt. noch Rosinen oder anderes Obst...oder Sirup...oder Kompott...Marmelade?...hmm...




Die Crème Fraîche wird in einem Topf einmal stark aufgekocht. Dann Hitze runter drehen und die Hälfte vom Mehl reinmischen. Am besten mit nem Schneebesen und schön fleißig rühren.

Nach ein paar Minuten tritt Fett aus; das wird abgeschöpft...macht die ganze Sache zumindest für´s Kaloriengewissen etwas angenehmer.
Danach das restliche Mehl einarbeiten und immer drauf achten, dass das ganze nicht anbrennt.




Zum Schluss die Milch mit dem Salz in einem anderen Topf oder in der Mikrowelle erhitzen und mit dem mittlerweile wirklich pampigen Etwas vermischen. Aaaber dann! Dann wird das ganze plötzlich ganz cremig und geschmeidig. Heißt: fertig.
Dann eben noch mit soviel Zucker mischen, bis der gewünschte Süßegrad erreicht ist. Zimt und Zucker sind wohl typisch norwegisch hieß es in der Reportage.

Mir ist jetzt erstmal schlecht... Das liegt aber keinesfalls am Geschmack der Grütze sondern vielmehr daran, dass ich mal wieder den Schlusspfiff beim Essen verpasst hab. :o)


4. Februar 2011

Mmmigräne...


Pünktlich mit dem Sprung von 0 Grad Außentemperatur gestern auf 11 Grad heute konnte die Migräne ja nich lange auf sich warten lassen... 



Nach einigen Stunden Couch ist aber Besserung in Sicht. 

Nicht zuletzt nach einer entspannenden Matcha-Latte. 

Leider war wegen mangelndem Willen zu Konzentration nur ein Foto drin. 
Dafür aber eins in meiner Lieblingsfarbe! :o)
 

 1/2 TL gesiebter Matcha-Tee
ein Schlückchen heißes Wasser
1 große Tasse heiße Milch
2-3 TL Zucker

Matcha und Wasser werden verquirlt - aus Mangel an einem Chasen tut´s da bei mir auch der Milchaufschäumer. :o) Heiße Milch drauf und je nach Geschmack mit 2 bis 3 Löffelchen voll Zucker abschmecken. 

Wenn´s dem Kopf nix hilft, der Seele hat´s gut getan!

3. Februar 2011

Peanutella

Laaaange, lange Zeit hab ich nix mehr gepostet. Was nicht heißt, dass ich in der Zwischenzeit keine neuen Rezepte ausprobiert oder aufgehört hätte, anderen "Foodies" beim bloggen zuzuschauen!
Obwohl ich sagen muss, dass ich mich in den letzten Monaten leider mehr auf schon Bewährtes in der Küche veralssen hab anstatt zu experementieren...schade eigentlich!




Vor ein paar Tagen hab ich einen Blog entdeckt, der bis jetzt komplett an mir vorbei gegangen ist. Schande!!
Die Frau hier hat mir dermaßen das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen, dass ich gestern spontan doch mal wieder einen kompletten Küchenabend eingelegt hab. 
Da kam mir ein relativ neues Rezept von Deb gerade recht. Da hatte ich schon beim Lesen Gänsehaut!!
Wer Nutella liebt und - wie ich - für nen Löffel Erdnussbutter kalorienbilanztechnisch auf´s Abendbrot verzichten würde, der sollte das unbedingt testen!!! Leider hab ich vergessen, für die metrischen Angaben alles abzuwiegen, da ich meine Cups benutzt hab... Wird beim nächsten Glas das ich (mit 100%iger Sicherheit bald) mache nachgeholt! 




2 cups geschälte, ungesalzene Erdnüsse
1/2 cup ungesüßtes Kakaopulver
1 1/4 cups Puderzucker
1/4 TL Salz
3 EL Erdnussöl



Die Erdnüsse hab ich bei 200°C Ober-/Unterhitze noch etwas nachgeröstet, damit der Geschmack besser raus kommt. Danach kamen sie bis zur cremigen Verflüssigung in die Moulinette.
Die restlichen Zutaten dazu, nochmal ordentlich durchgedreht und fertig ist ein fast anbetungswürdiger Brotaufstrich.
Obwohl es mich bei mir wundern würde, wenn er´s bis auf´s Brot schafft.  Der Cremigkeit halber werd ich beim nächsten Mal versuchen noch etwas flüssige Vollmilchschokolade da rein zu kriegen...hmmm....
Das ganze hält sich - unangetastet - im Kühlschrank wohl ne gute Woche.


Umgezogen

Frau V wagt einen Neustart!

Ich hoffe, dass ich in Zukunft ein bißchen regelmäßiger koche, backe, fotografiere und das ganze dann auch poste. Regelmäßiger als im alten Blog
Versprechen würd ich mir das selber nich... :o) Aber ich werd´s zumindest versuchen.

Diesesmal möchte ich alle Rezepte der besseren Übersicht halber schööön ordentlich nach Alphabet sortieren. Unter "About" gibt´s den aktuellen Stand über mich und die Erklärung zum Handgelenk. Und ich hab ein neues Sparschwein in den Stall gestellt. Wenn es fett und rund ist, gönn ich mir endlich eine Kamera, mit der man schöne Bilder hinkriegt!

So, und nu los...

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