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26. September 2014

Schokopudding

Hach is dat schön!

Nicht genug dass die handelsübliche Schwangere eigentlich gar keine Ausrede braucht, um zu unmöglichen Zeiten lustige Sachen zu essen...

Heute ist Schokoladenpudding als Mittagessen so oder so ok. 
Heut hab ich nämlich Geburtstag. 
Also Kerzchen angezündet und ab mit dem Löffel in den noch heißen Schokotraum. 




Eine-Frau-Portion Schokoladenpudding 

1 Riegel Vollmilchschokolade (ca. 25g)
1 EL Backkakao
1 EL Zucker
2 EL Speisestärke
250 ml Milch

Alles zusammen in einem Topf langsam erwärmen. Schön rühren damit sich die Schokolade auflöst und die Pülverchen nicht klumpen. 
Wenn's kocht ungefähr eine Minute weiterrühren und in einen formschönen Becher umfüllen. 



Vielleicht wiederhol ich das heut Abend nochmal...meine Füße seh ich eh nicht mehr. :)



7. November 2012

Hefewäffelchen mit Kürbisfrischkäse

Die liebe Maja hat es gestern geschafft, mich zu einem Mitternachtssnack zu verführen. Kürbis gehört im Herbst und auch im Winter zu meinen Lieblingslebensmitteln. Sowohl herzhaft als auch süß!
Leider steht Herr V so gar nicht drauf.
Bleibt mehr für mich! :)


Maja´s Pumpkin Spice Latte war allerdings nichts für mich. Ich kann die Kombination aus Kaffeegeschmack und süß auf den Tod nicht ausstehen! Das reinste Brechmittel!
Aber ich hatte da zufällig noch ein Tütchen Kürbispüree im Gefrierschrank und gerade ganz, ganz zufällig Hefewaffeln gebacken. Perfekt!
  


Für die Waffeln hab ich das Rezept für Lütticher Waffeln zuckermäßig etwas entschärft. Den Hagelzucker hab ich gleich ganz weg gelassen und den normalen Zucker auf 10 g reduziert. Raus kamen feste, knusprige, aber innen weiche und wunderbar hefeteigige Wäffelchen, die sich hervorragend dippen oder auch in Sirup oder Schokoladensoße ertränken lassen. :)




Für den "Dip" habe ich Kürbispüree zu gleichen Teilen  mit Frischkäse gemischt und mit 2 bis 3 Teelöffeln Apple-Pie-Gewürz verfeinert. Das Rezept hierfür reiche ich noch nach!
Allerdings reicht es hier auch vollkommen aus, etwas Zucker mit je einer Prise gemahlenem Ingwer, gemahlener Nelke, Muskat und Zimt zu mischen. Schon hat man das perfekte Herbst/Winter-Gewürz!
Dazu gab´s nen guten Film, ne Tasse Tee und mein molligwarmes Strickzeug.
Herr V hat nur neidisch geguckt, weil er nix zum dippen hatte.
Selbst Schuld!
Was mag der auch keinen Kürbis! :)






6. November 2012

Apfel Karamell Traum



Die Fotos sind winzig...ich weiß... Größer is leider im Moment nich. :)
Herr V verschleppt in letzter Zeit die Kamera so derart häufig - entschuldigterweise zu beruflichen Zwecken - dass mir nichts anderes übrig bleibt als meine Leckerschmeckerchen bei schlechtem Licht mit dem Handy zu knipsen. Und wenn man die dann größer macht, sieht alles aus wie schonmal gegessen! *g*

Dem Geschmack tut das zum Glück keinen Abbruch! :)

Das hier war h-i-m-m-l-i-s-c-h ! ! !
Im Moment könnte ich förmlich alles was ich esse in Karamellsoße ertränken. Köstlich!
Die beste Kombi für mich persönlich - abgesehen von Karamellsoße pur! - ist Karamellsoße mit Apfelkuchen! Das ist Herbst. Auf ins Projekt Winterspeck!! :)



Apfelkuchen
aus dem schönen Bakingdom

Zutaten
110 g weiche Butter
100 g weißer Zucker
100 g brauner Zucker
240 g Mehl
2 Eier (L)
1 TL Natron
1/2 TL Salz
1 TL Zimt
1/2 TL gem. Nelken
2 mittelgroße Äpfel (z. B. Elstar oder Holsteiner Cox)

 
Die Butter mit dem Zucker einige Minuten schaumig aufschlagen. Dann einzeln die Eier zugeben und sorgfältig mixen. In drei Portionen das mit Natron und Gewürzen gemischte Mehl (nicht zu lange) unterrühren und zum Schluss die in Würfelchen geschnittenen Äpfel unterheben.
Im auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorgeheizten Ofen ca. 50 bis 60 Minuten backen (nach ungefähr 45 Minuten mal die Stäbchenprobe machen. Glaubtet mir, eure Küche hat nie besser gerochen!





Karamellsoße
Zutaten
220 g Zucker
60 ml Wasser
100 ml Sahne
1 EL Golden Syrup oder Karamellsirup von Grafschafter
2 EL Butter

Den Zucker mit Wasser und Sirup in einem Topf zum kochen bringen. So lange vor sich hin blubbern lassen, bis die Farbe stimmt. Karamell eben. Aber nicht zu dunkel, sonst wird´s bitter!
Vorsichtig die Sahne zugeben und sofort rühren. Achtung! Das spritzt eventuell und ist verdammt heiß!! Wenn sich alles miteinander verbunden hat, kommt als i-Tüpfelchen noch die Butter dazu.

So, und jetzt die Soße auf den Kuchen, den Hintern auf die Couch, die Füße hoch legen und das ganze mit ner heißen Tasse Kaffee genießen!



10. September 2012

Speed it up!

Spontaner Schwiegermutterbesuch am Sonntag? Der Bäcker hat zu? Der Supermarkt auch? Eier sind auch keine im Haus?

Darf ich vorstellen! Der schnellste, einfachste, leckerste Käsekuchen der meiner Welt:





Speedy Cheesecake
by Nigella Lawson


Zutaten

125 g Hobbits (Vollkornkekse)
75 g weiche Butter
300 g Frischkäse
60 g Puderzucker
1 TL Vanilleextrakt
1 TL Zitronensaft
250 g Cème Double (ja, ja, keiner hat was von kalorienarm gesagt!)
250 g Marmelade nach Wahl







Die Kekse in einer Gefriertüte mit dem Nudelholz schön brutal zu kleinen Krümeln prügeln. Danach mit der Butter mischen und in eine 20cm Springform füllen. Mit den Fingern zu einem Boden platt drücken. Dabei den Rand etwas hoch arbeiten.

Den Frischkäse mit dem Puderzucker, der Vanille und dem Zitronensaft mischen.
Creme Double mit dem Schneebesen etwas schaumig aufschlagen und vorsichtig unter die Frischkäsemasse ziehen. Das ganze dann auf dem Boden verteilen, glatt streichen und für mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Wenn der Besuch da ist, den Rand mit einem Messer lösen und den Ring der Springform entfernen. Die Marmelade kurz durchrühren, auf dem Kuchen verteilen und das gute Stück servieren.

Tadaa!



13. August 2012

Heidelbeerfrühstückstraum





Gestern gab´s für mich ein absolutes Sommerhighlight.
Frühstück draußen.
Im Sönnchen.
Wo Schmetterlinge auf der Kaffeekanne sitzen.
Und nachbars Katze in Lauerstellung die Salami beobachtet.
Neben Kohlmeisen, die im Zinkwannenteich baden.
Musik aus dem Radio.
Frische Brötchen, die der Supermann besorgt hat.
Und mein neues Lieblingsmarmelädchen. 






Heidelbeer-Balsamico-Konfitüre
Zutaten für ein kleines Glas

400g frische Heidelbeeren
100g weißer Zucker
100g brauner Zucker
1 EL guter Balsamicoessig
1/2 TL Vanilleextrakt
Schale von einem Apfel


Die Apfelschalen sind hierbei der Schlüssel, wie man ohne Gelierzucker eine Konfitüre bekommt, die nicht vom Brötchen fließt. Sie enthalten Pektin und das ist ein natürliches Geliermittel.

Alle Zutaten in einen Topf geben und aufkochen. Dann bei mittlerer Hitze ca. 25 Minuten vor sich hin blubbern lassen. Dadurch verdampft ne Menge Flüssigkeit, was nochmal hilft die Konsistenz zu verbessern. 


Wenn die Zeit abgelaufen ist, immer mal wieder eine Gelierprobe machen. Heißt, einen Tropfen der Konfitüre auf einen kühlen Teller geben und sehen, ob er nach einigen Augenblicken dicker wird. Wenn das der Fall ist, kann das Ganze in ein mit kochendem Wasser sterilisiertes Glas gegeben werden. Vorher werden natürlich die Apfelschalen wieder raus gefischt.
Fest verschließen und für 5 Minuten auf den Kopf stellen.






7. August 2012

Oma auf den Fersen

Mal wieder versucht, Oma´s heißgeliebte Zuckerplätzchen nachzubacken. 
Zum xten mal. 
Wieder nicht geschafft. 

Das Resultat ist trotzdem lecker. 
Fast zu lecker. 

Ich bin hier ganz allein und sie sind in der Überzahl. 
Den Kampf werde ich wohl verlieren. 
Höre die Badezimmerwaage schon jubeln...







Zuckerplätzchen

Zutaten 
für ein echt verdammt großes Glas Kekse

350g Mehl
1 TL Natron
1/2 TL Backpulver
225g weiche Butter
300g nicht zu feinen Zucker
1 glückliches Ei
1 Vanilleschote




Den Backofen auf kuschelige 190 °C vorheizen.

Das Mehl mit Natron und Backpulver mischen.
Dann die Butter mit dem Zucker kurz schaumig aufschlagen. Nicht zu lange, damit sich der Zucker nicht zu sehr auflöst. Das Ei und das Mark der Vanilleschote unterrühren.
Mit einem Holzlöffel das Mehl einarbeiten. Soweit so fertig.

Jetzt Teelöffelhäufchen abstechen, mit den Händen zu kleinen putzigen Kugeln rollen und mit etwas Abstand zueinander auf dem Backblech platzieren. Natürlich vorher selbiges mit Backpapier auslegen.

Die Kameraden kommen dann für 8 bis 10 Minuten in den Ofen, bis sie an den Rändern goldbraun werden. 





20. Mai 2012

Eierplätzchen

Heute mal was ganz lapidares...was effe einfaches.......kaum der Rede wert....aber soooo lecker....so schnell gemacht! 
Ach ja UND: Kalorienarm! :)
Genau das richtige für meinen Sonntagnachmittags Süßjeep!



1. Januar 2012

Neujahrskranz

So, das wäre geschafft. 2011 ist Vergangenheit. Jetzt freu ich mich auf 2012! 
Einen meiner guten Vorsätze - wieder mehr zu bloggen - werde ich heute schonmal angehen. Und zwar mit unserem alljährlichen Neujahrskranz. 
Bei 15°C Außentemperatur hätten wir den fast schon draußen auf der Terasse gegessen! :)

Das Rezept? Ausnahmweise wiedermal von mir. Da hab ich mir das Grundrezept von Mama im Laufe der Jahre so lange verbastelt, bis der für mich und meinen Mann perfekte Weck-Teig dabei rum kam. Den gibt´s bei uns auch nicht nur zu Neujahr!

Die eine Hälfte wurde heut garniert mit Hagelzucker für einen lieben Gast und die andere ohne, für den Herrn des Hauses, der da eher puristisch veranlagt ist. 






Neujahrskranz

Zutaten

500g Mehl (550er)
250 ml Milch
70g gute Butter, in mehreren Flöckchen
70g Zucker
1/2 Würfel frische Hefe (alternativ 1 Pkt. Trockenhefe...frische hat aber viel mehr Yammyamm!!)
1/2 TL Salz
1 Ei
ausgekratztes Mark einer Vanilleschote






Das Mehl mit dem Salz in einer großen Schüssel mischen. Die Milch mit der Butter, dem Zucker und dem Vanillemark in einem kleinen Topf oder alternativ in der Mikrowelle auf lauwarme temperatur bringen. Nur so warm, dass die Butter beginnt, sich aufzulösen.
Eine Kuhle in das Mehl drücken und die Milchmischung hineingießen. Jetzt die Hefe reinkrümeln und mit einer Gabel grob umrühren. Das ganze ein paar Minuten stehen lassen. Als letztes das Ei in die Schüssel schlagen und mit den Knethaken des Handrührers mindestens 5 Minuten lang gut kneten.

Den Teig an einem warmen Ort 2 Stunden gehen lassen. Dann kann man ihn weiterverarbeiten, wie man gerade lustig ist. Hier nur ein paar Möglichkeiten:

- eine lange Rolle formen und in eine gefettete und gemehlte Kranzform legen
- 12 bis 15 Teigkugeln formen und diese in eine gefettete und gemehlte Auflaufform setzen (<- Buchteln)
- einen Brotlaib oder mehrere kleine Brötchen formen und diese frei geschoben backen
- wie in diesem Fall, 3 gleich große Stücke Teig abstechen, jedes zu einer langen Rolle formen und diese miteinander verflechten





Den Teigling abdecken und nochmal 30 Minuten gehen lassen. In der Zeit den Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Eigelb mit einem Schluck Wasser, einer Prise Salz und einer Prise Zucker mischen.

Den Kranz mit dem Ei einpinseln und nach Lust und Laune evtl. mit Hagelzucker bestreuen. Jetzt 20 Minuten bei 200°C und dann nochmal 20 Minuten bei 170°C goldbraun backen. Meistens lege ich nach einer Viertelstunde ein Stück Alufolie auf den Kranz, damit er nicht zu braun wird. Das muss aber denke ich jeder mit seinem eigenen Ofen aushandeln! :)

Jetzt braucht´s nur noch ein Stück gute Butter und leckere Marmelade. Fertig! Obwohl...eigentlich brauch ich bei dem Ding gar nix. Und wenn keiner aufpasst...kill ich das ganze Teil auch alleine! :)




Mahlzeit!

28. Dezember 2011

Jahresabschlusskalorien 2011

Ich weiß, die letzten Wochen hab ich das bloggen etwas schleifen lassen. 
Aber! Der Blog lebt! Nach fast einem Jahr immernoch! :) Darauf bin ich persönlich, ganz für mich, doch ein klein bißchen stolz. 

Aber - und das ist mit ein Grund dafür, dass hier in letzter Zeit so wenig passiert ist - meine Badezimmerwaage hat nach Monaten der frustrierenden Auseinandersetzungen und fruchtlosen Diskussionen die Scheidung eingereicht. Ich weiß ja nicht, wie ihr anderen Mädels das hinbekommt, oder ob ihr einfach mehr Mitesser habt als ich...aber ich werde hier ein bißchen umdenken müssen. Ich kann, so schwer mir das fällt, nicht mehr nur Schokolade, Kekse und Kuchen verbloggen und verköstigen. 2012 werde ich mich daher (auch) etwas mehr auf gesundes Wohlfühlessen konzentrieren, das meiner Figur den Weg aus dem Dunkel zeigt!
Sollte dabei was vorzeigbares rauskommen, werde ich das hier selbstverständlich weiterhin kund tun! Und ab und an...muss es schließlich auch was Süßes sein...für die Seele!

Für den Frühling hab ich dann noch ein gesundes Gartenprojekt in Planung...aber davon später mehr. :)

Da aber nun das Jahr noch 3 Tage hat, nutze ich die Restlaufzeit, um euch noch schnell eins meiner liebsten "Ich brauch Schokolade! Und zwar jetzt!"-Rezepte vorzustellen. Leider gibt´s wieder keine schönen Fotos, es lebe die Winterdunkelheit!





Geschummelte Schokomousse
(abgeguckt bei Nigella Lawson)

Zutaten:
 
150g Marshmallows
50g weiche Buter
250g Zartbitterschoki-Tropfen (alternativ gehackte Tafelschokolade)
60ml Wasser
250 g Schlagsahne
1 TL Vanilleextrakt

Die Marshmallows, die Butter, die Schokolade und das Wasser in einem Topf über mittlerer Hitze langsam schmelzen lassen. Vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit die Schlagsahne mit dem Vanilleextrakt steif schlagen und diese dann voooorsichtig unter die Schokomasse heben. Am besten in mehreren Portiönchen.
Das ganze jetzt entweder in eine große Schüssel oder gleich in Gläser, z. B. Weingläser, füllen. 




Für den Schmacht zwischendurch genau das richtige!!

Guten Rutsch!!! Und alles Gute für 2012!!!


17. Oktober 2011

Dampfnudeln - Die ultimative Antwort auf jeden mies gelaufenen Tag!

Genau so einen hatte Herr V letzten Freitag. Und das brave Eheweib wusste direkt genau, was dem Mann die Laune wieder anheben kann! :)
Bei Dampfnudeln vergisst er immer ganz schnell jeden Stress!

Und abgesehen davon...liebe ich die Dinger auch! Abgöttisch! Und dafür brauch ich  nichtmal nen stressigen Tag.

Früher dachte ich mal, die Herstellung von Dampfnudeln wäre superkompliziert und aufwändig. Bis ich´s dann endlich mal gewagt habe.
Und was soll ich sagen?! Easy-peasy!!




Dampfnudeln

Zutaten
für 6 große Klöße

500 g Mehl
1 Pkt. Trockenhefe
2 Eier
300 ml Milch
1 Prise Salz
50 g Zucker
30 g Butter

Die Butter und den Zucker zusammen mit der Milch leicht erwärmen. Nur solange, bis die Butter geschmolzen ist. Zu heiß darf die Milch für die Hefe nämlich nicht sein!
Mehl, Hefe und Salz mischen, Eier in die Schüssel schlagen und die Milch dazugeben. Mit den Knethaken des Mixers ein paar Minuten lang gut verrühren. Der Teig ist relativ weich, nicht wundern.
Das ganze jetzt ca. eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

Ab jetzt gibt es zwei Möglichkeiten. Die Dinger werden beim garen verdammt groß, und ich besitze keine Pfanne, die für die gesamte Teigmenge ausreichend wäre. Daher teile ich den Teig entweder auf, friere die Hälfte ein oder backe im Ofen einen kleinen Zopf daraus. Oder, wenn der Hunger sehr groß ist, hantier ich halt mit zwei Pfannen gleichzeitig auf dem Herd rum. Mehr als vier von den Babies würde ich auf jeden Fall nicht in eine Pfanne geben! Muss aber glaub ich jeder für sich mal testen! :)
Auf alle Fälle muss die Pfanne bzw. die Pfannen einen passenden Deckel haben. 

200 ml Milch, 1 EL Zucker und 1 EL Butter (je Pfanne) in das Kochgeschirr geben und ganz leicht erwärmen. Nun den Teig auf die gut bemehlte Arbeitsfläche geben und mit einer Teigkarte oder einem Messer in 6 gleich große Teile schneiden. Die, welche zu Dampfnudeln verarbeitet werden sollen dann vorsichtig leicht rund formen und in die warme Milch legen. Deckel drauf und 10 Minuten gehen lassen.

Temperatur einmal auf volle Pulle stellen und wenn die Milch anfängt über die Klößchen drüber zu schäumen, den Herd auf niedrige Hitze stellen und leise köcheln lassen. Nach ca. 20 Minuten fangen die Dampfnudeln an zu "knistern". Dann sind sie fertig und können mit Zimt-Zucker, Vanillesoße, heißem Obst oder was auch immer serviert und heißhungrig verspeist werden! :) 





Und ganz famos: Die kann man am nächsten Tag noch super zum Frühstück braten! Schmeckt prima mit selbstgemachtem Pflaumenmus....yumm!


  


Und wenn dann immernoch was übrig ist, und ich grad ein bißchen dekadent bin, dann würfel ich das gute Stück, hau es mit viel Butter in die Pfanne und gönne mir obendrauf noch einen dicken Schlag zimtgezuckerte Crème Double. Das geht zwar direkt auf die Hüften, zählt aber zu meinen Top-10 Wohlfühlgerichten!! :)


  

Mahlzeit!

22. September 2011

Kaffeepause

Im Moment haben wir ja (noch) das Glück von sonnenverwöhnten, nicht all zu frischen Nachmittagen. Was gibt es da schöneres, als sich nach einem harten Arbeitstag mit einem lecker Tässchen Kaffee und einem knusprigen Knusperkeks auf die Lieblingsterassenbank zu setzen und ein bißchen Vitamin D zu tanken?! Herrlich...




Dieses Rezept hätte ich sowieso bald gepostet. Ich backe es schon lange (und meiner Personenwaage zufolge viel zu oft...), wie viele der Rezepte von Smitten Kitchen. Ich hab in den letzten Jahren immer mal wieder ein bißchen dran rumgeschraubt, und jetzt passt es für meinen Geschmack perfekt!

Und nun nutz ich damit auch gleich die Gelegenheit, nach langer Zeit mal wieder bei einem von Zorra´s Blogevents mitzumachen.

Alles Liebe zum Bloggeburtstag Zorra!!!




Diese goldigen Stückchen hab ich letzte Woche für die Kollegen von Herrn V gebacken. Ein paar davon waren mir leider zu Bruch gegangen, weil ich sie zu früh vom Blech scheuchen wollte. Die nicht so ansehnlichen Teile haben dann meine eigenen Kollegen bekommen. Nachdem sie probiert hatten gab es allerdings bitterböse Beschwerden. "Warum kriegen wir nur den Bruch?" und vor allem "Warum sind das bloß so wenige???" Undankbares Pack! ;)

Also, gleich nochmal in die Küche und noch ein paar Bleche gebacken. Das gab mir dann zumindest auch die Gelegenheit, die Zutaten abzuwiegen. Denn dieses Rezept kommt - wie viele, viele, viele meiner Rezepte - aus Amerika. Da ich in den letzten Jahren eine ausgeprägte Cups-Sammelleidenschaft entwickelt hab, ist das für mich zwar kein Problem, aber zum Posten eignen sich dann doch eher Gramm-Angaben. :)

Also los...




Haferflocken-Knusperkekse
ca. 50 Stk.
Quelle: Smitten Kitchen


Zutaten

100 g Mehl
3/4 TL Backpulver
1/2 TL Natron
1 Prise Salz
190 g weiche Butter
150 g brauner Zucker
1 Ei Größe L
1 TL Vanilleextrakt
200 g kernige Haferflocken
50 g gehackte Mandeln
120 g gute (!) weiße Schokolade-Drops
(Vollmilch und Zartbitter gehen natürlich auch, je nach Geschmack)
Fleur de Sel





Die weiche Butter, die beiden Zucker und das Vanilleextrakt mit dem Mixer cremig schlagen. Das Ei in die Schüssel schlagen und weitermixen, bis alles gut vermischt ist.
In einer separaten Schüssel Mehl, Backpulver, Natron und Salz mischen (am besten mit einem Schneebesen, das spart auch das Sieben!). Nun das Mehl zu dem Butter-Zucker-Gemisch geben und nur noch ganz kurz weitermixen, bis alles eben so verbunden ist. Auf keinen Fall zu lange, sonst gibts Klätschekekse!!
Bleibt nur noch, die Haferflocken, die Mandeln und die Schokolade mit einem Spatel oder Kochlöffel einzurühren und alles gleichmäßig zu vermischen.

Aus jeweils ca. 1 EL Teig kleine Kugeln formen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und leicht flach drücken. Der Abstand zwischen den einzelnen Keksen sollte (je nach Größe der Teigkugeln) mindestens 8 cm betragen, da sie doch stark auseinanderlaufen!





Als krönenden Abschluss ein paar Flöckchen Fleur de Sel über jeden einzelnen Keks streuen und im auf 180°C Ober-/Unterhitze vorgeheizten Ofen für 12 bis 14 Minuten goldbraun backen. Die Kekse werden im Ofen mehrere Stadien durchlaufen. Erst fließen sie ein bißchen auseinander und werden dicker. Dann fließen sie noch mehr auseinander und fangen an leicht zu blubbern. Und in dem Moment, wenn sie dann nicht mehr blubbern sondern quasi "in sich zusammen fallen", sind sie auf den Punkt fertig! :) Aber das is nur ein Tip. Je nach bevorzugter Keks-Konsistenz sollte jeder selbst herausfinden, in welchem Stadium sie aus dem Ofen geholt werden sollten.





Vor dem "Transfer" auf ein Kuchengitter sollte man die Kekse mindestens eine Minute noch auf dem Blech ruhen lassen. Sonst gibt´s wie schon erwähnt Bruch, da sie so heiß noch sehr instabil sind. Am besten klappt das dann mit einem flachen Metallspatel oder einem großen Messer.


Mahlzeit!

12. September 2011

So wollt ich das!!! Torte die Zweite





Ich hatte ja schon erwähnt, dass der zweite Tortenversuch schon in Arbeit war, da Herr V die Tage Geburtstag hatte. 

Und diesmal hat es tatsächlich geklappt. Sie ist Optisch haargenau so geworden, wie ich eigentlich Opa´s Törtchen schon hätte haben wollen. Knubbelfrei und obendrauf schön flach.
Und geschmacklich der absolute Oberhammer!
Gut...am unteren Rand könnte ich noch arbeiten, aber es ist ja auch erst Nr. 2! *g*




Erst hatte ich überlegt, einen lockeren Bisquitboden zu backen. Hab mich dann aber doch für ein Familienrührkuchenrezept entschieden, dass Herrn V schon bei meinen Cake Pops besonders gut geschmeckt hatte.
Die Füllung ist eigentlich Monika´s Himbeer-Joghurt-Creme, bloß mit Erdbeeren. Himmlisch, einfach himmlisch!!





Bei der nächsten Torte mach ich dann auch mal ein paar Bilder von der Entstehung!
Die steht auch schon bald wieder an. Wegen meinigem Geburtstag. Und von einem unserer (männlichen) Freunde gab´s auch schon nen Farbwunsch...rosa...mit weißen Pünktchen... :) Soll er haben!






Rührkuchen
(für diese Torte das Rezept 1,5x backen)

Zutaten
190 g weiche Butter
200 g Zucker
4 Eier
200 g Mehl
1 Pr. Salz
1 TL Backpulver
1 TL Vanille-Extrakt

Die weiche Butter, den Zucker, die Vanille und das Salz mit dem Mixer cremig rühren. Schon so ein paar Minuten lang. Dann die Eier einzeln dazu geben und nach jeder Zugabe mindestens eine Minute weiterschlagen. Die Masse soll am Ende richtig schön hell und dickcremig sein!
Dann das mit dem Backpulver gemischte Mehl in die Schüssel sieben und mit einem Teigschaber nur kurz unterheben, bis alles gerade eben vermischt ist.
Backen kann man diesen Kuchen in jeder beliebigen Form. Für meine Torte habe ich eine 23 cm Springform genommen. Zum ersten Mal hab ich hier auch Monikas Alu-Zewa-Methode getestet und für sehr gut befunden!!!
Bei 180°C Ober-/Unterhitze für 45-50 Minuten in den Ofen schieben (beim halben Rezept nach 20 Minuten immer mal wieder die Stäbchenprobe machen, hier halbiert sich die Backzeit!)
Kuchen abkühlen lassen und mit Hilfe eines Tortenringes einen 2-3 cm breiten Rand abschneiden (so dass er ganz bleibt). Den dickeren der beiden Kuchen in zwei Tortenböden teilen.





Füllung
Zutaten
250g TK-Erdbeeren
1/2 Päckchen Tortenguss-Pulver
4,5 Blätter Gelatine
150g Joghurt
Saft einer halben Zitrone
200g Schlagsahne
4 EL Zucker
1 Päckchen Sahnesteif

Erdbeeren auftauen lassen und den Saft auffangen. Falls man damit nicht 100ml zusammen bekommt, mit Wasser den Rest auffüllen und die Flüssigkeit mit dem Tortenguss aufkochen. Dann die aufgetauten Früchte unterheben und ganz kurz mitkochen.
Jeweils 2 EL davon auf 2 von den 3 Tortenböden verteilen. Den Rest mit einer Gabel zermatschen, damit keine all zu großen Stücke mehr drin sind.
Joghurt und Zitronensaft mit 2 EL Zucker glatt rühren. Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Die Sahne mit dem anderen Päckchen Sahnesteif und dem restlichen Zucker steif schlagen.
Jetzt die Gelatine in einem kleinen Topf vorsichtig auflösen. Zügig die Erdbeermasse und den Joghurt einrühren und zum Schluss vorsichtig die Sahne unterziehen.





Bauplan
Einen der beiden erdbeerigen Tortenböden auf eine Platte setzen und mit einem Tortenring umschließen. 
Von dem Kuchen mit dem "ganzen" Rezept den abgeschnittenen Rand in den Ring legen. Nun den ersten Schwung Füllung bis zur Oberkante reinlöffeln. Den nächsten erdbeerigen Boden drauflegen und von dem Halbrezeptkuchen den Rand aufsetzen. Wieder bis obenhin füllen und den letzten Boden als Deckel aufsetzen.
Ein Brettchen (oder irgendwas anderes flaches) auf den Kuchen legen, mit einem Teller beschweren und das Ganze über Nacht im Küchlschrank fest werden lassen.





Ganache
Zutaten
200g weiße Schokolade
100g Schlagsahne
Die Schokolade klein hacken und mit der aufgekochten Sahne übergießen. Nach 5 Minuten mit einem Löffel umrühren, bis eine cremige Masse entstanden ist. Zuguterletzt noch ganz kurz mit dem Pürierstab die letzten Schokoklümpchen atomisieren und das Ganze gut verschlossen eine Nacht im Keller lagern. Wer keinen Keller hat - Kühlschrank geht auch, dann aber ca. 1 Stunde vor derr Endfertigung der Torte raus nehmen!




Endspurt

Nachdem mir das Törtchen schon einen willkommenen Grund geliefert hatte, am Geburtstag früher Feierabend zu machen, hat es sich freundlicherweise auch noch super weiterverarbeiten lassen!
Die Ganache kurz aber heftig mit dem Mixer aufgeschlagen...Törtchen damit gleeeeeeichmäßig einstreichen...Fondant wie eine Irre geschmeidig kneten...dünn ausrollen...Törtchen vorsichtig damit zudecken und liebevoll streicheln bis alles glatt ist.
Zum Schluss noch die schon Tage vorher vorbereiteten Sterne aus Blütenpaste mit Zuckerkleber anbringen...fisselige Angelegenheit! Aber es hat sich gelohnt!!
Herr V war höchst begeistert!
Er is ja schließlich auch mein Star! :)






Mahlzeit

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