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13. August 2012

Heidelbeerfrühstückstraum





Gestern gab´s für mich ein absolutes Sommerhighlight.
Frühstück draußen.
Im Sönnchen.
Wo Schmetterlinge auf der Kaffeekanne sitzen.
Und nachbars Katze in Lauerstellung die Salami beobachtet.
Neben Kohlmeisen, die im Zinkwannenteich baden.
Musik aus dem Radio.
Frische Brötchen, die der Supermann besorgt hat.
Und mein neues Lieblingsmarmelädchen. 






Heidelbeer-Balsamico-Konfitüre
Zutaten für ein kleines Glas

400g frische Heidelbeeren
100g weißer Zucker
100g brauner Zucker
1 EL guter Balsamicoessig
1/2 TL Vanilleextrakt
Schale von einem Apfel


Die Apfelschalen sind hierbei der Schlüssel, wie man ohne Gelierzucker eine Konfitüre bekommt, die nicht vom Brötchen fließt. Sie enthalten Pektin und das ist ein natürliches Geliermittel.

Alle Zutaten in einen Topf geben und aufkochen. Dann bei mittlerer Hitze ca. 25 Minuten vor sich hin blubbern lassen. Dadurch verdampft ne Menge Flüssigkeit, was nochmal hilft die Konsistenz zu verbessern. 


Wenn die Zeit abgelaufen ist, immer mal wieder eine Gelierprobe machen. Heißt, einen Tropfen der Konfitüre auf einen kühlen Teller geben und sehen, ob er nach einigen Augenblicken dicker wird. Wenn das der Fall ist, kann das Ganze in ein mit kochendem Wasser sterilisiertes Glas gegeben werden. Vorher werden natürlich die Apfelschalen wieder raus gefischt.
Fest verschließen und für 5 Minuten auf den Kopf stellen.






19. März 2011

Zitronen-Riesling-Gelee

Mein absoluter Hang zu Zitronen ist ja nun bekannt. Neulich sah ich irgendwo im Netz ein Rezept für eine Zitronenmarmelade aus ganzen, pürierten Zitronen. Da war ich schon wieder infiziert... Aber ich dachte, das wird wahrscheinlich ähnlich schmecken wie die typisch englische "marmelade", die aber eher bitter im Geschmack ist. Mag ich auch sehr gerne, aber mir stand der Sinn nach etwas frühlingshaft erfrischendem. Also hab ich etwas rumexperementiert.




Rike von Zuckersüß hat schon versucht, den Frühling mit Tiramisu zu locken. Ich setze hiermit nach und hoffe, dass wir es mit vereinten Kräften schaffen!

Das Gelee schmeckt herrlich frisch, nicht zu süß, nicht zu sauer. Für Zitronenmenschen genau das Richtige. Bei uns gab´s das heute zum Frühstück auf frischen Pancakes. Übrigens die besten, die ich je selbst produziert habe! *g* Das Rezept dafür folgt später noch.
Zutaten für 1 Glas Gelee

85 ml  Zitronensaft (bei mir war das eine Riesenzitrone, also eher 2 kleine bis mittlere)
die abgeriebene Schale der Zitrone(n)
140 ml Riesling, süß bis halbtrocken
150 g Gelierzucker 2:1

Alle Zutaten zusammen in einem Topf aufkochen und bei mittlerer Hitze 3 bis 4 Minuten köcheln lassen. Dann sofort in ein kochend heiß ausgewaschenes Marmeladenglas füllen. Schon fertig! 

Das Verhältnis von Zitronensaft zu Wein (muss natürlich nicht zwingend ein Riesling sein) kann man nach seinem persönlichen Geschmack verändern. Nur die Gesamtflüssigkeitsmenge von 225 ml sollte bleiben, da sonst die Relation zum Zucker nicht mehr stimmt.

Bin gespannt, ob sich der Frühling davon locken lässt. 
Falls nicht, muss Rike nochmal ran! ;)


3. Februar 2011

Peanutella

Laaaange, lange Zeit hab ich nix mehr gepostet. Was nicht heißt, dass ich in der Zwischenzeit keine neuen Rezepte ausprobiert oder aufgehört hätte, anderen "Foodies" beim bloggen zuzuschauen!
Obwohl ich sagen muss, dass ich mich in den letzten Monaten leider mehr auf schon Bewährtes in der Küche veralssen hab anstatt zu experementieren...schade eigentlich!




Vor ein paar Tagen hab ich einen Blog entdeckt, der bis jetzt komplett an mir vorbei gegangen ist. Schande!!
Die Frau hier hat mir dermaßen das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen, dass ich gestern spontan doch mal wieder einen kompletten Küchenabend eingelegt hab. 
Da kam mir ein relativ neues Rezept von Deb gerade recht. Da hatte ich schon beim Lesen Gänsehaut!!
Wer Nutella liebt und - wie ich - für nen Löffel Erdnussbutter kalorienbilanztechnisch auf´s Abendbrot verzichten würde, der sollte das unbedingt testen!!! Leider hab ich vergessen, für die metrischen Angaben alles abzuwiegen, da ich meine Cups benutzt hab... Wird beim nächsten Glas das ich (mit 100%iger Sicherheit bald) mache nachgeholt! 




2 cups geschälte, ungesalzene Erdnüsse
1/2 cup ungesüßtes Kakaopulver
1 1/4 cups Puderzucker
1/4 TL Salz
3 EL Erdnussöl



Die Erdnüsse hab ich bei 200°C Ober-/Unterhitze noch etwas nachgeröstet, damit der Geschmack besser raus kommt. Danach kamen sie bis zur cremigen Verflüssigung in die Moulinette.
Die restlichen Zutaten dazu, nochmal ordentlich durchgedreht und fertig ist ein fast anbetungswürdiger Brotaufstrich.
Obwohl es mich bei mir wundern würde, wenn er´s bis auf´s Brot schafft.  Der Cremigkeit halber werd ich beim nächsten Mal versuchen noch etwas flüssige Vollmilchschokolade da rein zu kriegen...hmmm....
Das ganze hält sich - unangetastet - im Kühlschrank wohl ne gute Woche.


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