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10. Mai 2012

Zitronenpudding

Ich habe heute beschlossen, den Zitronen eine eigene Kategorie zu verpassen. Schließlich nehmen Sie in meinem Leben bzw. auf meinem Speiseplan ziemlich viel Platz ein. Auch wenn ich noch nicht wirklich viele von meinen Zitrusexperimenten gepostet habe.
Und außerdem krieg ich von der fehlenden Sonne draußen im Moment schlechte Stimmung. Da muss dringend was sommergefühliges her!

Am beliebtesten ist bei meinen Geschmacksknospen nach wie vor die Kombination aus Zitrone, Zucker, Butter und einem Milchprodukt (Sahne, Buttermilch, Milch, Ricotta…).
Leider haben diese Kreationen – wie z. B. meine heißgeliebten Lemon Tartes – eine nicht zu verachtende Anzahl an fiesen Kalorien. Somit wandern die Köstlichkeiten  bei mir meist ohne Umwege direkt auf den Hüften. Aber es schmeckt so lecker! Verdammt nochmal. 



28. Dezember 2011

Jahresabschlusskalorien 2011

Ich weiß, die letzten Wochen hab ich das bloggen etwas schleifen lassen. 
Aber! Der Blog lebt! Nach fast einem Jahr immernoch! :) Darauf bin ich persönlich, ganz für mich, doch ein klein bißchen stolz. 

Aber - und das ist mit ein Grund dafür, dass hier in letzter Zeit so wenig passiert ist - meine Badezimmerwaage hat nach Monaten der frustrierenden Auseinandersetzungen und fruchtlosen Diskussionen die Scheidung eingereicht. Ich weiß ja nicht, wie ihr anderen Mädels das hinbekommt, oder ob ihr einfach mehr Mitesser habt als ich...aber ich werde hier ein bißchen umdenken müssen. Ich kann, so schwer mir das fällt, nicht mehr nur Schokolade, Kekse und Kuchen verbloggen und verköstigen. 2012 werde ich mich daher (auch) etwas mehr auf gesundes Wohlfühlessen konzentrieren, das meiner Figur den Weg aus dem Dunkel zeigt!
Sollte dabei was vorzeigbares rauskommen, werde ich das hier selbstverständlich weiterhin kund tun! Und ab und an...muss es schließlich auch was Süßes sein...für die Seele!

Für den Frühling hab ich dann noch ein gesundes Gartenprojekt in Planung...aber davon später mehr. :)

Da aber nun das Jahr noch 3 Tage hat, nutze ich die Restlaufzeit, um euch noch schnell eins meiner liebsten "Ich brauch Schokolade! Und zwar jetzt!"-Rezepte vorzustellen. Leider gibt´s wieder keine schönen Fotos, es lebe die Winterdunkelheit!





Geschummelte Schokomousse
(abgeguckt bei Nigella Lawson)

Zutaten:
 
150g Marshmallows
50g weiche Buter
250g Zartbitterschoki-Tropfen (alternativ gehackte Tafelschokolade)
60ml Wasser
250 g Schlagsahne
1 TL Vanilleextrakt

Die Marshmallows, die Butter, die Schokolade und das Wasser in einem Topf über mittlerer Hitze langsam schmelzen lassen. Vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit die Schlagsahne mit dem Vanilleextrakt steif schlagen und diese dann voooorsichtig unter die Schokomasse heben. Am besten in mehreren Portiönchen.
Das ganze jetzt entweder in eine große Schüssel oder gleich in Gläser, z. B. Weingläser, füllen. 




Für den Schmacht zwischendurch genau das richtige!!

Guten Rutsch!!! Und alles Gute für 2012!!!


24. Februar 2011

Pudding

Heut is Puddingwetter. Grau, kalt, Nieselregen...buäh! 

Wenn´s draußen usselich ist, dann mach ich mir gern schonmal nen richtig heißen, cremigen Pudding und verzieh mich damit und mit einem guten Buch auf die Couch.

So auch heute. Und weil´s heute irgendwie Extrafieswetter ist, gibt´s auch gleich zwei Puddings. 
Der Apfelpamp war vor einigen Jahren mal eine Zufallserfindung. Ich hatte Äpfel übrig und wußte nich so richtig was damit anzufangen. Also hab ich im Zuge der üblichen Resteverwertung vanilliges Apfelmus gemacht. Danach hab ich nen Pudding an den Start gebracht und dachte mittendrin...könntest ja mal probieren ein bißchen von dem Mus da reinzumischen. 
Und ich fand´s echt lecker. 
Ist natürlich Geschmacksache! Herr V steht zum Beispiel überhaupt nicht drauf...
Dafür mag er aber meine zweite heutige Puddingvariante. Schoookolade... 
Der is so richtig richtig für so´n Fieselnieselregentag. 
So cremeschokoladig, der wärmt von innen!

Die Zutaten hab ich für mich allein jeweils halbiert. Wär sonst wohl doch etwas viel! :o)



Zutaten für Apfelpudding

ca. 350 ml Milch
2 Äpfel
4 EL Zucker
1 Vanillestange
35 g Speisestärke


Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Dann die Vanilleschote auskratzen und das Gekratzte mit der Schote, den Apfelstücken, 1 EL Zucker und einem Schuss Wasser in einem Topf kochen, bis die Äpfel schön weich sind. Mit einem Pürierstab zu feinem Mus verarbeiten. Das Mus mit Milch auffüllen bis auf insgesamt 500 ml Flüssigkeit. Etwas davon in einer Tasse mit der Stärke verrühren und den Rest mit 3 EL Zucker aufkochen. Dabei darf die Vanilleschote auch gern noch ein bißchen mitziehen. Wenn´s kocht, die Stärke dazugeben und noch ungefähr eine Minute kochen lassen und dabei gut rühren. In Gläser oder auf Dessertteller füllen...heiß oder kalt genießen.
 

Zutaten für Schokoladenpudding

500 ml Milch
3 EL Zucker
35 g Speisestärke
1 Tafel Bitterschokolade (Vollmilch geht natürlich auch)


Etwas von der Milch wieder mit der Stärke mischen, den Rest mit dem Zucker aufkochen lassen. Dabei die Schokolade in Stücke brechen und zum Schmelzen in die Milch geben.
Wenn die Schokomilch köchelt kommt die Stärke dazu und alles wird noch eine Minute unter gutem Rühren weitergekocht. Ich Schälchen füllen, fertig.

Ich hab mir am Ende noch ein paar Flöcken Fleur de Sel drübergestreut. Ich persönlich finde die geschmackliche Verbindung von Schokolade und Salz unwiderstehlich!!!

5. Februar 2011

Sauerrahmgrütze

Ich bin ein Klugscheißer. 
Krieg ich andauernd gesagt und geb ich offen zu! :o) 

Ich kann auch nix dagegen tun. Wenn ich was weiß, dann muss ich meinen Senf auch dazu geben. *pft*
Zum Leidwesen meiner Mitmenschen weiß ich aber auch manchmal Dinge, von denen andere noch nix gehört haben. Das wiederum rührt daher, dass ich krankhaft neugierig bin. 
Es können klitzekleine Kleinigkeiten sein...ich zapp z. B. beim Fernsehen mitten in eine Reportage über Norwegen und sehe, wie eine gemütliche Bäuerin Sauerrahmgrütze kocht. Cremig, weiß....die Küchenseele fängt an zu sabbern...! Dann kribbelt mir das Thema solange in den Fingern, bis ich´s endlich ausprobiert hab.




Oft kommen bei solchen Experimenten Sachen raus, die ich nichmal Nachbars Katze vorsetzen würde. Aber diesmal hab ich meinen ganz persönlichen Lecker-Nerv getroffen. Dafür wär noch wichtig zu wissen...Frau V steht auf "Pampe". Also...Grießbrei, Milchreis, Porridge, Pudding...Norwegische Sauerrahmgrütze. Göttlich! 
Sie ist sehr dick in der Konsistenz, cremig und leicht säuerlich. Ansonsten allerdings eher neutral im Geschmack. Das hat den Vorteil, dass man dieses Dessert beliebig abwandeln kann.

Da ich erst vor ein paar Tagen meinen Vorrat an Hibiskus-Zucker aufgefüllt hatte, hab ich´s mal damit versucht. Ein Gedicht!
Falls noch jemand auf sowas steht, vorsicht, das Zeug ist super mächtig! Ich hab mit nem kleinen Schüsselchen jetzt quasi mein Mittagessen ersetzt. 


250 ml Crème Fraîche
75 g Mehl
250 ml Milch
1 Prise Salz
Zucker nach Geschmack
evt. noch Rosinen oder anderes Obst...oder Sirup...oder Kompott...Marmelade?...hmm...




Die Crème Fraîche wird in einem Topf einmal stark aufgekocht. Dann Hitze runter drehen und die Hälfte vom Mehl reinmischen. Am besten mit nem Schneebesen und schön fleißig rühren.

Nach ein paar Minuten tritt Fett aus; das wird abgeschöpft...macht die ganze Sache zumindest für´s Kaloriengewissen etwas angenehmer.
Danach das restliche Mehl einarbeiten und immer drauf achten, dass das ganze nicht anbrennt.




Zum Schluss die Milch mit dem Salz in einem anderen Topf oder in der Mikrowelle erhitzen und mit dem mittlerweile wirklich pampigen Etwas vermischen. Aaaber dann! Dann wird das ganze plötzlich ganz cremig und geschmeidig. Heißt: fertig.
Dann eben noch mit soviel Zucker mischen, bis der gewünschte Süßegrad erreicht ist. Zimt und Zucker sind wohl typisch norwegisch hieß es in der Reportage.

Mir ist jetzt erstmal schlecht... Das liegt aber keinesfalls am Geschmack der Grütze sondern vielmehr daran, dass ich mal wieder den Schlusspfiff beim Essen verpasst hab. :o)


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