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7. November 2012

Hefewäffelchen mit Kürbisfrischkäse

Die liebe Maja hat es gestern geschafft, mich zu einem Mitternachtssnack zu verführen. Kürbis gehört im Herbst und auch im Winter zu meinen Lieblingslebensmitteln. Sowohl herzhaft als auch süß!
Leider steht Herr V so gar nicht drauf.
Bleibt mehr für mich! :)


Maja´s Pumpkin Spice Latte war allerdings nichts für mich. Ich kann die Kombination aus Kaffeegeschmack und süß auf den Tod nicht ausstehen! Das reinste Brechmittel!
Aber ich hatte da zufällig noch ein Tütchen Kürbispüree im Gefrierschrank und gerade ganz, ganz zufällig Hefewaffeln gebacken. Perfekt!
  


Für die Waffeln hab ich das Rezept für Lütticher Waffeln zuckermäßig etwas entschärft. Den Hagelzucker hab ich gleich ganz weg gelassen und den normalen Zucker auf 10 g reduziert. Raus kamen feste, knusprige, aber innen weiche und wunderbar hefeteigige Wäffelchen, die sich hervorragend dippen oder auch in Sirup oder Schokoladensoße ertränken lassen. :)




Für den "Dip" habe ich Kürbispüree zu gleichen Teilen  mit Frischkäse gemischt und mit 2 bis 3 Teelöffeln Apple-Pie-Gewürz verfeinert. Das Rezept hierfür reiche ich noch nach!
Allerdings reicht es hier auch vollkommen aus, etwas Zucker mit je einer Prise gemahlenem Ingwer, gemahlener Nelke, Muskat und Zimt zu mischen. Schon hat man das perfekte Herbst/Winter-Gewürz!
Dazu gab´s nen guten Film, ne Tasse Tee und mein molligwarmes Strickzeug.
Herr V hat nur neidisch geguckt, weil er nix zum dippen hatte.
Selbst Schuld!
Was mag der auch keinen Kürbis! :)






26. Juli 2011

Kleine Helferlein: Beurre Manié

Ha!! Es geht wieder!! Wochenlang konnte ich keine Posts veröffentlichen. Blogger hatte ja leichte Probleme. :)

Und ausgerechnet jetzt, wo´s wieder funzt, hab ich kaum Zeit... Also muss heute mal was schnelles her. Und was könnte ich euch da besseres vorstellen als eins meiner beliebtesten Küchenhelferlein-Rezepte!?





Diese kleinen Wuchtprummen binden jede Soße perfekt ab und verleihen ihr einen zarten Buttergeschmack, der aber keinesfalls stört sondern das jeweilige Gericht nur noch leckerer macht!
Der große Vorteil: Die Dinger halten eingefroren eine Ewigkeit und kommen direkt aus dem Eisschrank in den Topf! Nie mehr Fix-Irgendwas aus der Tüte!





Beurre Manié
ca. 40 Stück

200 g weiche Butter
200 g Mehl


Mit einer Gabel die Butter mit dem Mehl zu einem glatten "Teig" verarbeiten. Mit einem Teelöffel kleine Portionen abstechen (etwas größer als Haselnüsse) und mit den Handflächen schnell zu kleinen Kugeln drehen. Diese auf einem Brettchen in den Tiefkühler legen und nach ca. 1 Stunde, bzw. wenn sie fest gefroren sind in eine Dose oder Gefriertüte füllen. So halten Sie sich wie gesagt monatelang.

Für eine Portion Soße von ungefähr einem halben Liter brauche ich je nachdem 2 bis 3 dieser Bällchen.
Das Leben kann so einfach sein... :)


 


Mahlzeit!

1. Mai 2011

Tahina

Heute wird wieder gegrillt. Dazu gibt´s Fladenbrot; das liebe ich besonders zu einem leckeren Stück Fleisch!

Und zu Fladenbrot wiederum passt meiner Meinung nach Hummus am besten als Begleitung! Nun haben viele Mitbloggerinnen in der letzten Zeit Rezepte für Hummus gepostet, die ich bei weitem nicht toppen kann. Also spare ich mir das heute. Aber für die Kategorie "Selbstgemacht schmeckt am besten" habe ich trotzdem was.



Eine entscheidende Grundzutat zu einem richtig guten Hummus ist: Tahina (oder Tahini).
Dabei handelt es sich um eine Gewürzpaste aus Sesam. Die kann man zwar in gut sortierten Supermärkten kaufen, aber sie ist genauso schnell und einfach auch selbst gezaubert. Und nicht nur Hummus sondern auch andere kreative Dips lassen sich damit verfeinern!


Tahina


Zutaten

10 EL weißer Sesam (geschält, ungeschält oder beides gemischt)
1 EL Meersalz
Zitronensaft
neutrales Speiseöl


Den Sesam in einer trockenen Pfanne goldbraun rösten. Dabei ständig rühren, da er schnell anbrennt. Abkühlen lassen und in ein schmales hohes Gefäß füllen, dass für einen Zauberstab geeignet ist. Alternativ kann man die Paste natürlich auch in einem guten Hechsler oder per Hand in einem Mörser herstellen.


Jetzt das Salz dazu geben und das Ganze zu einer Paste pürieren. Das kann schonmal ein paar Minuten dauern. Wichtig ist, dass man den Zauberstab oder Hechsler nicht zu lange am Stück laufen lässt, da die Paste sonst zu heiß läuft. Also zwischendurch immer mal ein paar Sekunden Pause machen. 
Wenn alles schön fein ist, ein paar Spritzer Zitronensaft und soviel neutrales Öl dazu geben, dass eine streichfähige, glatte Masse entsteht. 


In einem mit kochendem Wasser desinfizierten Gläschen hält sich das ne ganze Weile im Kühlschrank! 1 bis 2 TL davon im Hummus wirken geschmackliche Wunder. Aber auch pur auf einem frischen Stück Brot oder in anderen Dips schmeckt Tahina sehr lecker!

So, ich muss jetzt raus. Die Männer haben schon den Grill angeschmissen!! 




Mahlzeit!

27. April 2011

Pesto Verde & grünes Licht für den Umzug

Das soll uns erstmal einer nachmachen! *g* Eine Woche nach der Wohnungskündigung haben wir letzten Freitag schon den Mietvertrag für "die Neue" unterschrieben.
Wenn man´s genau nimmt, verbessern wir uns sogar ein bißchen. Die Küche ist zwar kleiner als meine jetzige, aber viele von den Mitbloggerinnen hier beweisen ja fast täglich, dass man nicht viel Platz braucht um die herrlichsten Dinge zu zaubern! :)

Da der offizielle Umzugstermin schon der 1. Juni ist, wird es hier in den nächsten Wochen wahrscheinlich noch ein bißchen ruhiger... Aber wenn die neue Küche erstmal eingeräumt ist, geht´s wieder munter weiter!




Gefeiert haben wir unser neues Heim übrigens mit einer riesen Portion Nudeln mit grünem Pesto. Da hab ich mittlerweile schon viele Firmen durchprobiert, war aber nie zufrieden. Deshalb heißt auch hier die Devise wie so oft:

Selbstgemacht schmeckt am besten!!



Pesto Verde


Zutaten für 2 Hungrige

Blätter von einem Topf Basilikum (ca. 40 g)
2 EL Pinienkerne
eine großzügige Prise Salz
100 ml Olivenöl
ein Stück Parmesan
(ggf. 1 Knoblauchzehe) 





Die Pinienkerne in einer trockenen Pfanne goldbraun rösten (vorsicht, die brennen schnell an!!) und abkühlen lassen. Basilikumblätter von den Stielen zupfen und mit den Pinienkernen, dem Salz und dem Öl in einen Mörser oder eine Küchenmaschine geben. Wer mag kann natürlich auch gern eine Knoblauchzehe dazu geben. Aufgrund der vielen Geschäftstermine von Herrn V verzichten wir da meistens drauf. :)

Jetzt eine gute Hand voll Parmesankäse direkt in den Mörser/die Küchenmaschine reiben und alles gut durchhexeln. Sollte das Pesto noch zu dünnflüssig sein, mehr Parmesan reinreiben, bis es die gewünschte Konsistenz hat.

Das Pesto in ein sauberes Schraubglas füllen und vor dem Essen mindestens eine Stunde ziehen lassen. Im Kühlschrank hält sich das mindestens eine Woche. Dann sollte man allerdings eine hauchdünne Ölschicht auf die Oberfläche gießen. Im Gefrierschrank hält es ein paar Monate, büßt dort aber auch etwas an Aroma ein.

Zum Schluss noch Pasta al dente kochen und einen großzügigen EL Pesto unterrühren.





Mahlzeit!

11. April 2011

Endlich angegrillt - Pestobrötchen mit pesto asciutto

Bei wahnwitzigen 22 Grad gab es nu gestern kein Halten mehr!!!  

Grillkohle war noch da, schnell das schon im März marinierte Fleisch aus dem Gefrierschrank holen, Salat anmachen und ab auf die Terasse!!! Ich denke, damit waren wir gestern nicht allein! Und unser mitgrillender Freund S äußerte gleich noch nen Wunsch... 

Haben die Männer in eurer Umgebung eigentlich auch manchmal eine recht fragwürdige Ausdrucksweise? Er wollte: die komischen Dinger da, die so gedreht waren mit Nudelzeugs drin. 
Hat der ein Glück, dass ich diese Sprache mittlerweile annähernd beherrsche. :) Er meinte die hier:




Und klar konnte er die kriegen! Is ganz einfach; ähnlich wie meine Zwirbelbrotstangen. Nur verwende ich hier im Teig einen kleinen Anteil Roggenmehl, für den rustikaleren Touch. Und das "Nudelzeugs" besteht hier nicht aus der Pastagewürzmischung sondern aus einem 'pesto asciutto'. Das Rezept dafür hab ich vor über 10 Jahren nach tagelanger Quengelei von unseren Freunden aus Südtirol bekommen, da gibt es das immer mit Olivenöl gemischt zu Focaccia und Pasta.
Lustigerweise fand ich ein ähnliches Rezept kürzlich auch bei Steph. Scheint also tatsächlich allgemein beliebt zu sein!







Pesto asciutto

Zutaten für ein großes Glas

100 g gute getrocknete Tomaten
150 g geschälte Mandeln
60 g Pinienkerne
1 TL Salz 
1 TL gem. Pfeffer
2 EL Thymian, getrocknet
2 EL Basilikum, getrocknet
2 EL Oregano, getrocknet
1 TL Majoran, getrocknet
1 TL Rosenpaprika, mild
1 minikleine getrocknete Chilischote

Alle Zutaten in einen Blender (Küchenmaschine o. ä.) geben und zusammenhechseln. Nicht pulverisieren, es soll noch ein bißchen Biss haben. In einem gut verschließbaren Glas hält sich das wochenlang. Wenn´s nicht vorher aufgegessen wird. :) Wir essen das in Dips mit Frischkäse, Joghurt oder Sour Cream...einfach nur mit Olivenöl als Stippe für Brot oder als Pesto mit Pasta...in Nudelsoßen als Würze...als Brotfüllung...und, und, und... Leider hab ich kein Solo-Bild davon. Dafür müsste ich jetzt erst neues machen! :)
Pestobrötchen

Zutaten für ca. 12 Stück

400 g Mehl (am besten Typ 550)
100 g dunkles Roggenmehl
5 g (ein guter TL) Salz
1 Tütchen Trockenhefe
350 ml handwarmes Wasser

Die Zutaten mit dem Knethaken 5 Minuten lang gut durcharbeiten, bis der Teig Blasen wirft. An einem warmen Ort abgedeckt 1 Stunde gehen lassen.
Dann den Teig mit einer Teigkarte vorsichtig aus der Schüssel auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben. Dort mit den Fingern ein grobes Rechteck formen ohne zu viel von der Luft aus dem Teig zu drücken. Nun 2 bis 3 EL von dem pesto asciutto mit gerade so viel Olivenöl vermischen, dass es streichfähig wird. Diese Paste nun auf dem Teig verteilen. Das geht am besten mit den Händen. 
Von der langen Seite her jetzt den Teig aufrollen und von dieser Rolle ca. 3 cm breite Streifen abschneiden. Mit jeder Hand ein Ende eines solchen Streifens fassen, einmal um die eigene Achse verdrehen, ganz leicht in die Länge ziehen und so auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, dass die offenen Seiten des Streifens je nach oben und unten zeigen (ich hätte beim backen besser Fotos gemacht...sorry).

Mit einem Küchentuch locker abdecken und den Ofen einschalten auf 200 °C Ober-/Unterhitze. In der Zeit die der Ofen braucht warm zu werden, dürfen die Brötchen nochmal gehen.
Wenn der Ofen heiß ist, brauchen die Brötchen auf der mittleren Schiene ca. 25 bis 30 Minuten bis sie goldbraun und knackig sind.




Mahlzeit!

24. März 2011

Wohlfühlessen - Fächerkartoffeln mit Thunfischdip

Ich bin ein großer Fan von Nigella Lawson. Stundenlang könnte ich  mir bei Youtube ihre Videos ansehen und ich arbeite mich zur Zeit mit wachsender Begeisterung durch ihren neuesten dicken Kochbuchwälzer (6 cm dick!!)

Eine Rezept-Kategorie die bei Nigella immer wieder auftaucht ist das sogenannte "Comfort Food" - Wohlfühlessen.
Gerichte, die einem nicht nur den Magen füllen, sondern ein warmes Kribbeln in den Bauch zaubern, einem ein gewisses zu-Hause-Gefühl geben. Zum Beispiel eine große Schüssel Vanillepudding mit Schokostreuseln, genossen unter einer kuscheligen Decke auf der Couch mit einem spannenden Buch auf dem Schoß. Oder eine Riesenportion Nudeln, nach der man so richtig schön vollgefressen und höchstzufrieden bei einem Glas Wein die Reste vom Parmesan zwischen den Zähnen hervorlutscht. :)





Eines unserer liebsten Wohlfühlessen sind Fächerkartoffeln mit Thunfischdip. Wieder ein Rezept von der Oma, die mich damit schon als Kind restlos begeistert hat! Und ich hab meinen Menne damit infiziert. Wenn er auf die "Was magste essen!"-Frage nich "Nudeln" sagt, dann sagt er meistens "Fächerkartoffeln".

Was ist mit euch?? Welches Essen versetzt euch in Wohlfühlstimmung? Ich bin gespannt! :)


Zutaten für 2 Hungrige

500 g Kartoffeln, mittelgroß, festkochend
2 EL Olivenöl
2-3 Zweige Rosmarin (oder ohne, oder andere Kräuter)
1 TL Salz


Dip
1 Zwiebel, fein gehackt
1 Dose Thunfisch im eigenen Saft
1 Becher Saure Sahne
1 Paket Frischkäse
1/2 TL Cayenne-Pfeffer
1 TL Paprikapulver, mild
Salz & Pfeffer





Ofen auf 200° C Ober-/Unterhitze vorheizen, ein Backblech mit Backalufolie oder Backpapier auslegen, mit dem Öl bepinseln und das Salz und die gewünschten Kräuter darauf verteilen. Kartoffeln fächern und mit der Schnittfläche auf das Blech setzen. Das ganze für ca. 30 bis 40 Minuten auf mittlerer Schiene kross backen. Zwischendurch ab und zu mal mit einem Pinsel etwas von dem Olivenöl auf den Kartoffeln verstreichen.
Die Garzeit richtet sich da nach der Größe der Kartoffen, also gegen Ende öfter mal probieren.

Für das Fächern der Kartoffeln hab ich von der lieben Oma schon als Kind einen Trick gelernt. Normalerweise legt man die ganze Kartoffel auf einen Löffel und fächert sie so....damit hab ich in meinem Leben aber schon so manchen Löffel, ein Messer und meine Nerven ruiniert. Denn Kartoffeln sind ja nu von Natur aus nicht alle schön glatt so wie ein Ei. Deswegen schneidet man sie mit der Löffelmethode sehr gern mal durch. Und das nervt.
Die Oma sagte: Halbier die Kartoffeln und leg sie mit der Schnittfläche nach unten auf ein Schneidbrett. Jetzt legst du noch je ein Schneidbrett vor und hinter die Kartoffel und kannst sie mit einem Messer wunderbar einschneiden, ohne die einzelnen Scheibchen voneinander zu trennen.

Für den Dip den Thunfisch mit den Händen auspressen und mit den anderen Zutaten gut verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Gewürztechnisch sind hier im Prinzip auch keine Grenzen gesetzt.



16. Februar 2011

Honey Mustard Sauce

Ja...ein Rezept für Honey Mustard Sauce ist nicht wirklich spektakulär, aber ich hatte gestern sowas wie nen persönlichen Durchbruch!

Zunächst mal: Ich verabscheue Senf! Den Geruch, den Geschmack und eigentlich schon die widerliche Farbe.

*schüttel*

Wenn Herr V sich irgendwo ein lecker Würstchen mit dem gelben Zeug reingezogen hat, ist erstmal ne halbe Stunde Kussverbot angesagt. Keine Ahnung woher ich diese Abneigung habe...
Als Kind hab ich mit meiner Grundschulklasse mal eine Senffabrik besichtigt und bin von dem scharfen, essigartigen Geruch damals fast in Ohnmacht gefallen. Vielleicht daher!?
Naja wie dem auch sei. Ich mag das Zeug einfach nicht.

In der Kantine auf der Arbeit hat es neulich dann angefangen. Es gab ein Nudelgericht mit Putengeschnetzeltem und einer Soße, die ich mir nicht genauer angesehen hatte. Waren kleine lustige Pünktchen drin und hat richtig gut geschmeckt. Am Ende hieß es dann, dass das Senfsoße war, und das hat mich schon stutzig gemacht.
Na gut, die oben erwähnte Honey Mustard Sauce ess ich auch sehr gerne...muss ich zugeben. Also, sagte ich mir, magste eben immernoch keine Wurst mit Senf pur, aber ein ganz klein bißchen im Sößchen is ok.

Nu war gestern Herr V wieder scharf auf Sandwiches und ich hatte keine Soße mehr da. Dafür aber alle Zutaten, die man im Prinzip braucht um sie herzustellen. Und da selbstgemacht meiner Meinung nach immernoch am besten schmeckt, hab ich mich mal dran gegeben.
Hat auch wirklich gut geklappt! Die Eigenproduktion schmeckt um Längen besser als das Zeug aus´m Glas. Und während Frau dann alle benutzen Küchenutensilien in die Spüle räumt, lutscht sie ohne nachzudenken genüsslich die Löffel ab...Crème Fraîche, lecker...Honig, yummy...süßer Senf, lecker...hä??
Und da war er, mein Durchbruch! Ich hatte immer angenommen, dass süßer Senf im Prinzip genauso furchtbar schmeckt wie der normale. Aber ätsch! Tut er gar nicht! Das Zeug ist richtig gut! Hab direkt die mutige Probe auf´s Exempel gemacht und mir nen halben Löffel Löwensenf verabreicht weil ich dachte, vielleicht hat sich einfach mein persönlicher Geschmack in den letzten Jahren verändert. 
Von der unappetitlichen Aktion, ES wieder aus meinem Mund zu entfernen, möcht ich hier lieber nix schreiben! :o)

Also halten wir fest:

  • Man lernt in der Küche nie aus!
  • Ich sollte nicht nur offen für Neues sondern manchmal auch für Altes sein!
  • Honey Mustard Sauce kauf ich nie wieder im Laden!


1 EL süßer Senf
1 EL Honig
1 EL Weißweinessig
2 EL neutrales Öl (z. B. Rapsöl)
2 EL Crème Fraîche
Salz
Pfeffer
eine Miniprise Kreuzkümmel

Alle Zutaten werden mit einem Schneebesen schön cremig gerührt und schon ist die Soße fertig. Sollte sich in einer gut verschließbaren Dose ein paar Tage im Kühlschrank halten.
Sie schmeckt nicht nur auf Sandwiches sondern auch auf diversen Butterbroten zum Käse oder zur Wurst und mit etwas Wasser verdünnt auch sehr gut als Salatsoße!!


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