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7. August 2012

Oma auf den Fersen

Mal wieder versucht, Oma´s heißgeliebte Zuckerplätzchen nachzubacken. 
Zum xten mal. 
Wieder nicht geschafft. 

Das Resultat ist trotzdem lecker. 
Fast zu lecker. 

Ich bin hier ganz allein und sie sind in der Überzahl. 
Den Kampf werde ich wohl verlieren. 
Höre die Badezimmerwaage schon jubeln...







Zuckerplätzchen

Zutaten 
für ein echt verdammt großes Glas Kekse

350g Mehl
1 TL Natron
1/2 TL Backpulver
225g weiche Butter
300g nicht zu feinen Zucker
1 glückliches Ei
1 Vanilleschote




Den Backofen auf kuschelige 190 °C vorheizen.

Das Mehl mit Natron und Backpulver mischen.
Dann die Butter mit dem Zucker kurz schaumig aufschlagen. Nicht zu lange, damit sich der Zucker nicht zu sehr auflöst. Das Ei und das Mark der Vanilleschote unterrühren.
Mit einem Holzlöffel das Mehl einarbeiten. Soweit so fertig.

Jetzt Teelöffelhäufchen abstechen, mit den Händen zu kleinen putzigen Kugeln rollen und mit etwas Abstand zueinander auf dem Backblech platzieren. Natürlich vorher selbiges mit Backpapier auslegen.

Die Kameraden kommen dann für 8 bis 10 Minuten in den Ofen, bis sie an den Rändern goldbraun werden. 





20. Mai 2012

Eierplätzchen

Heute mal was ganz lapidares...was effe einfaches.......kaum der Rede wert....aber soooo lecker....so schnell gemacht! 
Ach ja UND: Kalorienarm! :)
Genau das richtige für meinen Sonntagnachmittags Süßjeep!



22. September 2011

Kaffeepause

Im Moment haben wir ja (noch) das Glück von sonnenverwöhnten, nicht all zu frischen Nachmittagen. Was gibt es da schöneres, als sich nach einem harten Arbeitstag mit einem lecker Tässchen Kaffee und einem knusprigen Knusperkeks auf die Lieblingsterassenbank zu setzen und ein bißchen Vitamin D zu tanken?! Herrlich...




Dieses Rezept hätte ich sowieso bald gepostet. Ich backe es schon lange (und meiner Personenwaage zufolge viel zu oft...), wie viele der Rezepte von Smitten Kitchen. Ich hab in den letzten Jahren immer mal wieder ein bißchen dran rumgeschraubt, und jetzt passt es für meinen Geschmack perfekt!

Und nun nutz ich damit auch gleich die Gelegenheit, nach langer Zeit mal wieder bei einem von Zorra´s Blogevents mitzumachen.

Alles Liebe zum Bloggeburtstag Zorra!!!




Diese goldigen Stückchen hab ich letzte Woche für die Kollegen von Herrn V gebacken. Ein paar davon waren mir leider zu Bruch gegangen, weil ich sie zu früh vom Blech scheuchen wollte. Die nicht so ansehnlichen Teile haben dann meine eigenen Kollegen bekommen. Nachdem sie probiert hatten gab es allerdings bitterböse Beschwerden. "Warum kriegen wir nur den Bruch?" und vor allem "Warum sind das bloß so wenige???" Undankbares Pack! ;)

Also, gleich nochmal in die Küche und noch ein paar Bleche gebacken. Das gab mir dann zumindest auch die Gelegenheit, die Zutaten abzuwiegen. Denn dieses Rezept kommt - wie viele, viele, viele meiner Rezepte - aus Amerika. Da ich in den letzten Jahren eine ausgeprägte Cups-Sammelleidenschaft entwickelt hab, ist das für mich zwar kein Problem, aber zum Posten eignen sich dann doch eher Gramm-Angaben. :)

Also los...




Haferflocken-Knusperkekse
ca. 50 Stk.
Quelle: Smitten Kitchen


Zutaten

100 g Mehl
3/4 TL Backpulver
1/2 TL Natron
1 Prise Salz
190 g weiche Butter
150 g brauner Zucker
1 Ei Größe L
1 TL Vanilleextrakt
200 g kernige Haferflocken
50 g gehackte Mandeln
120 g gute (!) weiße Schokolade-Drops
(Vollmilch und Zartbitter gehen natürlich auch, je nach Geschmack)
Fleur de Sel





Die weiche Butter, die beiden Zucker und das Vanilleextrakt mit dem Mixer cremig schlagen. Das Ei in die Schüssel schlagen und weitermixen, bis alles gut vermischt ist.
In einer separaten Schüssel Mehl, Backpulver, Natron und Salz mischen (am besten mit einem Schneebesen, das spart auch das Sieben!). Nun das Mehl zu dem Butter-Zucker-Gemisch geben und nur noch ganz kurz weitermixen, bis alles eben so verbunden ist. Auf keinen Fall zu lange, sonst gibts Klätschekekse!!
Bleibt nur noch, die Haferflocken, die Mandeln und die Schokolade mit einem Spatel oder Kochlöffel einzurühren und alles gleichmäßig zu vermischen.

Aus jeweils ca. 1 EL Teig kleine Kugeln formen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und leicht flach drücken. Der Abstand zwischen den einzelnen Keksen sollte (je nach Größe der Teigkugeln) mindestens 8 cm betragen, da sie doch stark auseinanderlaufen!





Als krönenden Abschluss ein paar Flöckchen Fleur de Sel über jeden einzelnen Keks streuen und im auf 180°C Ober-/Unterhitze vorgeheizten Ofen für 12 bis 14 Minuten goldbraun backen. Die Kekse werden im Ofen mehrere Stadien durchlaufen. Erst fließen sie ein bißchen auseinander und werden dicker. Dann fließen sie noch mehr auseinander und fangen an leicht zu blubbern. Und in dem Moment, wenn sie dann nicht mehr blubbern sondern quasi "in sich zusammen fallen", sind sie auf den Punkt fertig! :) Aber das is nur ein Tip. Je nach bevorzugter Keks-Konsistenz sollte jeder selbst herausfinden, in welchem Stadium sie aus dem Ofen geholt werden sollten.





Vor dem "Transfer" auf ein Kuchengitter sollte man die Kekse mindestens eine Minute noch auf dem Blech ruhen lassen. Sonst gibt´s wie schon erwähnt Bruch, da sie so heiß noch sehr instabil sind. Am besten klappt das dann mit einem flachen Metallspatel oder einem großen Messer.


Mahlzeit!

9. Februar 2011

Melt-in-your-mouth Buttermilch Schokokekse


Man könnte auch sagen, Glücksgefühle in Keksform. Schade dass es keine Geruchsbildschirme gibt! Als ich die Dose heute Morgen aufgemacht habe, wär ich fast in ein glückliches Schokoduftkoma gefallen!
Ich wollte dieses Rezept von Nicole schon lange mal ausprobieren. Von ihr kommen einige der schlimmsten Suchtrezepte in meiner Sammlung!! 


Und ich wollte endlich meine neue wunderschöne Teigschüssel einweihen, die ich mir neulich aus der Stadt mitgebracht habe. Für Schüsseln hab ich übrigens ne echte Schwäche...genau wie für Tassen. Keine Ahnung, wie viele ich besitze...ich weiß nur, dass es immer mehr werden! :o) Herr V hat schon aufgehört zu fragen, was wir bloß mit so viel Geschirr wollen. Mittlerweile hab ich ihn so gut dressiert, dass er mir von seinen Geschäftsreisen ab und an sogar mal ein außergewöhnlich schönes Tässchen mitbringt!





Gestern hatte ich aufgrund einer dieser Geschäftsreisen sturmfrei und da war es dann wieder so weit!  Cookie-Time!

Zum Glück gibt´s ne Menge Kollegen, die heute Morgen schon geraume Zeit neugierig auf die Blechdose stieren, die ich im Büro abgestellt habe. Denn zum alleine essen wären die kleinen braunen Glückskekse wohl etwas zu gehaltvoll. :o)

Aber was soll´s. Scheiß auf die gute Figur! Hauptsache es schmeckt!


200 g Mehl
1/2 TL Natron
1/2 TL Salz
120 g Butter
85 g gutes, ungesüßtes Kakaopulver
400 g Zucker
1 TL Vanille-Extrakt
160 ml Buttermilch
300 g Schokochips


Den Ofen schonmal auf 180 °C vorheizen und ein Backblech mit Papier auslegen.

In einer kleinen Schüssel wird das Mehl mit dem Natron und dem Salz gut durchgemischt. Dann die Butter entweder in einem Topf auf dem Herd oder in der Mikrowelle schmelzen. Den Kakao und die Butter in einer großen Schüssel gut verrühren, solange die Butter noch warm ist. Zucker, Vanille und Buttermilch dazu und alles zu einer glatten Masse rühren. Dann das Mehlgemisch dazu geben und  nur so lange mischen, bis sich alles gerade eben so verbunden hat. Zuletzt die Schokochips unterheben.

Ich mach Keksteig immer mit einem Holzlöffel anstelle eines Handmixers. Ist zwar etwas anstrengender, aber die Gefahr, zu lange bzw. zu viel zu rühren ist dabei nicht so groß. Außerdem gibt dat ordentlich Schmalz in de Arme!

Entweder mit einem Cookiescoop (sowas wie ein Eiskugelformer, nur was kleiner) oder mit einem Löffel kleine Häufchen auf´s Backblech setzen. Die Häufchen sollten einen Durchmesser von nicht mehr als 2 cm haben und einen Abstand zueinander von mindestens 5 cm. Sie laufen beim Backen schön auseinander.

Dann ab in den Ofen damit. Nach 10 Minuten nachsehen, ob sie schon gut sind; evtl. nochmal 1 bis 2 Minuten länger backen. Den Unterschied zwischen "gut" und verbrannt sieht man leider bei so dunklen Keksen nicht ganz so gut. Zur Not erstmal ein Blech mit sehr wenigen Keksen backen und damit die genaue Backzeit austachieren. Bei mir waren es genau 11 Minuten.

Bevor sie vom Blech auf ein Kuchengitter zum auskühlen kommen, ein paar Minuten auf dem Blech lassen. Sie sind sehr weich wenn sie noch heiß sind.
Nach dem Abkühlen halten sie sich am besten in einer Blechdose oder einer luftdicht verschließbaren Plastikdose. Wie lange? Keine Ahnung...bei Keksen bin ich noch nie in die Verlegenheit gekommen, mich nach der Haltbarkeit zu fragen. Sie waren innerhalb kürzester Zeit immer alle weg! :o) Ich schätze aber, dass sie mindestens 2 Wochen haltbar sind. Allerdings könnte der Knusperfaktor dann schon stark nachgelassen haben.

Ich werd jetzt noch´n Käffchen trinken...mit Keks!


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