27. April 2011

Pesto Verde & grünes Licht für den Umzug

Das soll uns erstmal einer nachmachen! *g* Eine Woche nach der Wohnungskündigung haben wir letzten Freitag schon den Mietvertrag für "die Neue" unterschrieben.
Wenn man´s genau nimmt, verbessern wir uns sogar ein bißchen. Die Küche ist zwar kleiner als meine jetzige, aber viele von den Mitbloggerinnen hier beweisen ja fast täglich, dass man nicht viel Platz braucht um die herrlichsten Dinge zu zaubern! :)

Da der offizielle Umzugstermin schon der 1. Juni ist, wird es hier in den nächsten Wochen wahrscheinlich noch ein bißchen ruhiger... Aber wenn die neue Küche erstmal eingeräumt ist, geht´s wieder munter weiter!




Gefeiert haben wir unser neues Heim übrigens mit einer riesen Portion Nudeln mit grünem Pesto. Da hab ich mittlerweile schon viele Firmen durchprobiert, war aber nie zufrieden. Deshalb heißt auch hier die Devise wie so oft:

Selbstgemacht schmeckt am besten!!



Pesto Verde


Zutaten für 2 Hungrige

Blätter von einem Topf Basilikum (ca. 40 g)
2 EL Pinienkerne
eine großzügige Prise Salz
100 ml Olivenöl
ein Stück Parmesan
(ggf. 1 Knoblauchzehe) 





Die Pinienkerne in einer trockenen Pfanne goldbraun rösten (vorsicht, die brennen schnell an!!) und abkühlen lassen. Basilikumblätter von den Stielen zupfen und mit den Pinienkernen, dem Salz und dem Öl in einen Mörser oder eine Küchenmaschine geben. Wer mag kann natürlich auch gern eine Knoblauchzehe dazu geben. Aufgrund der vielen Geschäftstermine von Herrn V verzichten wir da meistens drauf. :)

Jetzt eine gute Hand voll Parmesankäse direkt in den Mörser/die Küchenmaschine reiben und alles gut durchhexeln. Sollte das Pesto noch zu dünnflüssig sein, mehr Parmesan reinreiben, bis es die gewünschte Konsistenz hat.

Das Pesto in ein sauberes Schraubglas füllen und vor dem Essen mindestens eine Stunde ziehen lassen. Im Kühlschrank hält sich das mindestens eine Woche. Dann sollte man allerdings eine hauchdünne Ölschicht auf die Oberfläche gießen. Im Gefrierschrank hält es ein paar Monate, büßt dort aber auch etwas an Aroma ein.

Zum Schluss noch Pasta al dente kochen und einen großzügigen EL Pesto unterrühren.





Mahlzeit!

20. April 2011

Lütticher Waffeln - Vom Pech verfolgt Teil 2

Ich will hier jetzt nicht theatralisch auf die Tränendrüse drücken. Denn sowas is eigentlich gar nicht meine Art und ich wage zu behaupten, ich bin alles andere als wehleidig!!! 
Aber ich fühl mich grad echt zum heulen. 

Die letzten drei Monate hat mein Auto mir fast alle bildlichen Haare vom Kopf gefressen, dann ging mir der Ofen kaputt, als nächstes war der PC mitsamt aller Fotos von meiner Hochzeits- und drei anderen Reisen dran.
Und wie ich so vor mich hin schluchze und denke, dass dieser Verlust das schlimmste ist, was mir dieses Jahr hätte passieren können....kommt die Vermieterin vorbei und eröffnet uns, dass wir aus unserer  wunderwunderschönen Wohlfühl-Wohnung ausziehen müssen!!??!!

....ich will auf´n Arm..... 

Aber das hat man wohl einfach davon, wenn man mit den Vermietern in einem Haus wohnt. Da is ne Scheidung nie ganz ausgeschlossen.  Und so kommt man dann wohl auch nie zum eigenen Eigenheim, wenn man sein ganzes Gespartes nicht nur für Mehl und Schokolade sondern auch noch für Tapeten und Umzugswagen ausgeben muss.

 Um den Schock am Wochenende zu mildern musste ganz dringend etwas sehr kohlehydrathaltiges her, das man frustig vor sich hin müffeln konnte. Unsere Wahl fiel ziemlich schnell auf Lütticher Zuckerwaffeln. Die helfen vom Geschmacksfaktor her glaub ich gegen so gut wie alles! :)

Durch das Unglück mit der Festplatte sind die schöneren Waffel-Fotos leider alle futsch, deshalb müssen heute die im Dunkeln geknipsten Dinger ran. Ging nicht anders. :)




 Aber das wird nicht reichen bei dem was alles auf uns zu kommt...neue Wohnung suchen, tapezieren, streichen, Kisten schleppen. Da braucht´s mehr als Waffeln!
Wollt ihr mir helfen? :) Was sind eure besten Frustbekämpfungs-Rezepte? Ich hab zwar im Moment leider nix, was ich als Belohnung verlosen könnte, aber vielleicht find ich in meinen Kommentaren hier ja trotzdem bald das eine oder andere Gericht das mir hilft, mich wieder besser zu fühlen! :)



Lütticher Waffeln
(Quelle: mal wieder die Oma)

400 g Mehl
1/2 Würfel frische Hefe oder 1/2 Tüte Trockenhefe
1 gehäufter EL Zucker
150 ml lauwarme Milch
2 Eier
1 Eigelb
Mark einer Vanilleschote
1 Prise Salz
160 g weiche Butter
160 g Hagelzucker


Milch in den Messbecher gießen, für ein paar Sekunden in der Mikrowelle lauwarm brutzeln, dann Hefe und Zucker einrühren und beiseite stellen. Mehl in einer Schüssel mit Salz und Vanillemark mischen. Die Butter dazugeben und mit sauberen Händen in das Mehl "einarbeiten", bis das ganze aussieht wie nasser Sand. Die Eier, das Eigelb und die Hefemilch in die Schüssel geben und mit einem Schneebesen den Teig glatt rühren. Der darf dann erstmal eine halbe Stunde ruhen. Einfach die Schüssel wie sie ist stehen lassen.
Kurz bevor die halbe Stunde rum ist das belgische Waffeleisen anschmeißen und den Hagelzucker unter den Teig rühren. Und dann wird gebacken.

Wir mögen unsere Waffeln recht klein. Sie haben meist einen Durchmesser von ungefähr 8 oder 9 cm. Dafür löffel ich den Teig mit einem kleinen Eiskugelportionierer auf´s Eisen. Dann reicht´s für ca. 25 Wäffelchen. Das ist aber natürlich reine Geschmackssache!

Noch ein Tip: Das Waffeleisen möglichst noch heiß grob sauber machen (mit nem Papierküchentuch oder feuchten Lappen), denn der Hagelzucker hinterlässt doch recht viele Karamellflecken in den Vertiefungen und wenn die einmal hart sind, lassen sie sich nur schwer entfernen.

So, und jetzt bin ich gespannt was ihr zu bieten habt!
Eine sonnige Woche wünsch ich euch noch!

Edit: Hab ganz vergessen zu erwähnen, dass die Dinger sich super in ner luftdichten Dose halten. Wie lange weiß ich nicht, weil wir die eigentlich immer recht "zeitnah" auffuttern. Und wem sie dann in der Dose zu weich werden oder wer nochmal nen kleinen Kick haben will, steckt sie einfach in den Toaster!!!





Mahlzeit!

11. April 2011

Endlich angegrillt - Pestobrötchen mit pesto asciutto

Bei wahnwitzigen 22 Grad gab es nu gestern kein Halten mehr!!!  

Grillkohle war noch da, schnell das schon im März marinierte Fleisch aus dem Gefrierschrank holen, Salat anmachen und ab auf die Terasse!!! Ich denke, damit waren wir gestern nicht allein! Und unser mitgrillender Freund S äußerte gleich noch nen Wunsch... 

Haben die Männer in eurer Umgebung eigentlich auch manchmal eine recht fragwürdige Ausdrucksweise? Er wollte: die komischen Dinger da, die so gedreht waren mit Nudelzeugs drin. 
Hat der ein Glück, dass ich diese Sprache mittlerweile annähernd beherrsche. :) Er meinte die hier:




Und klar konnte er die kriegen! Is ganz einfach; ähnlich wie meine Zwirbelbrotstangen. Nur verwende ich hier im Teig einen kleinen Anteil Roggenmehl, für den rustikaleren Touch. Und das "Nudelzeugs" besteht hier nicht aus der Pastagewürzmischung sondern aus einem 'pesto asciutto'. Das Rezept dafür hab ich vor über 10 Jahren nach tagelanger Quengelei von unseren Freunden aus Südtirol bekommen, da gibt es das immer mit Olivenöl gemischt zu Focaccia und Pasta.
Lustigerweise fand ich ein ähnliches Rezept kürzlich auch bei Steph. Scheint also tatsächlich allgemein beliebt zu sein!







Pesto asciutto

Zutaten für ein großes Glas

100 g gute getrocknete Tomaten
150 g geschälte Mandeln
60 g Pinienkerne
1 TL Salz 
1 TL gem. Pfeffer
2 EL Thymian, getrocknet
2 EL Basilikum, getrocknet
2 EL Oregano, getrocknet
1 TL Majoran, getrocknet
1 TL Rosenpaprika, mild
1 minikleine getrocknete Chilischote

Alle Zutaten in einen Blender (Küchenmaschine o. ä.) geben und zusammenhechseln. Nicht pulverisieren, es soll noch ein bißchen Biss haben. In einem gut verschließbaren Glas hält sich das wochenlang. Wenn´s nicht vorher aufgegessen wird. :) Wir essen das in Dips mit Frischkäse, Joghurt oder Sour Cream...einfach nur mit Olivenöl als Stippe für Brot oder als Pesto mit Pasta...in Nudelsoßen als Würze...als Brotfüllung...und, und, und... Leider hab ich kein Solo-Bild davon. Dafür müsste ich jetzt erst neues machen! :)
Pestobrötchen

Zutaten für ca. 12 Stück

400 g Mehl (am besten Typ 550)
100 g dunkles Roggenmehl
5 g (ein guter TL) Salz
1 Tütchen Trockenhefe
350 ml handwarmes Wasser

Die Zutaten mit dem Knethaken 5 Minuten lang gut durcharbeiten, bis der Teig Blasen wirft. An einem warmen Ort abgedeckt 1 Stunde gehen lassen.
Dann den Teig mit einer Teigkarte vorsichtig aus der Schüssel auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben. Dort mit den Fingern ein grobes Rechteck formen ohne zu viel von der Luft aus dem Teig zu drücken. Nun 2 bis 3 EL von dem pesto asciutto mit gerade so viel Olivenöl vermischen, dass es streichfähig wird. Diese Paste nun auf dem Teig verteilen. Das geht am besten mit den Händen. 
Von der langen Seite her jetzt den Teig aufrollen und von dieser Rolle ca. 3 cm breite Streifen abschneiden. Mit jeder Hand ein Ende eines solchen Streifens fassen, einmal um die eigene Achse verdrehen, ganz leicht in die Länge ziehen und so auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, dass die offenen Seiten des Streifens je nach oben und unten zeigen (ich hätte beim backen besser Fotos gemacht...sorry).

Mit einem Küchentuch locker abdecken und den Ofen einschalten auf 200 °C Ober-/Unterhitze. In der Zeit die der Ofen braucht warm zu werden, dürfen die Brötchen nochmal gehen.
Wenn der Ofen heiß ist, brauchen die Brötchen auf der mittleren Schiene ca. 25 bis 30 Minuten bis sie goldbraun und knackig sind.




Mahlzeit!

7. April 2011

Tomatentarte - vom Pech verfolgt

Frage des Tages:

Können Menschen elektromagnetische Wellen ausstrahlen?

Und zwar so stark, dass (seit Januar)
  • ein Auto
  • ein Backofen
  • ein Wasserkocher
  • ein Taschenrechner
und zu guterletzt jetzt auch noch
  • eine Laptop-Festplatte
den Geist aufgeben? Gibt´s das? Ich fürchte schon!

Es sieht so aus als wäre in meiner Gegenwart nichts mehr sicher was Kabel, Platinen und Lötkontakte hat!

Ein Freund von mir eilt am Wochenende für einen Rettungsversuch zu mir. Aber wenn er versagt sind nicht nur die Fotos von meiner Hochzeitsreise und von meinem Patenkind futsch, sondern auch all die vielen schönen gebunkerten Food-Bilder! Ich hab mir damit quasi selbst die Warteschlange abgeschnitten! :)

Ein letztes Bild hab ich noch, weil ich es vor geraumer Zeit schonmal hochgeladen hatte. Deshalb gibt es heute eins meiner liebsten Ein-Mann-Rezepte.
Eigentlich will ich mir angewöhnen, für alle Tartes den tollen Teig von Steph zu benutzen. Aber an dem Tag hatte ich nur noch ein Ei, und das brauchte ich für die Füllung! Also hab ich improvisiert. Der Teig war sehr...knackig...aber wer gern knabbert, dem könnte das gut schmecken!

Tomatentarte

Zutaten für einen Hungrigen

Teig
80 g Mehl
2 EL Milch
2-4 TL Wasser

Füllung
Hand voll Kirschtomaten, halbiert
1 Ei
1 TL süßer Senf
50 g Feta, zerkrümelt
Salz, Pfeffer, Muskat, Salatkräuter


Für den Teig alle Zutaten verkneten und zu einem Klumpen formen. Den Klumpen in einer Gefriertüte für eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen. Dann den Teig ausrollen und eine - für eine Person ausreichende - kleine Quiche- oder Tarteform damit auslegen. Den Boden mit einer Gabel ein paarmal einstechen.
Im auf 200°C Ober-/Unterhitze vorgeheizten Ofen ca. 5 Minuten vorbacken. (Blind backen war hier unnötig)

Jetzt noch schnell das Ei  mit dem Senf und den Gewürzen verquirlen. Die Tomaten in die vorgebackene Form legen, die Eimasse darüber gießen und mit dem zerkrümelten Fetakäse bestreuen. Noch ca. 15 Minuten im Ofen goldbraun backen.




Ich meld mich dann wieder, wenn die neue Festplatte da ist und ich wieder Fotos speichern und bearbeiten kann... *schnüff*


Mahlzeit!




5. April 2011

Strohwitwen-Tartelettchen

Die Geschäftsreisen von Herrn V sind nie gut für meine Figur... Viel zu viel Zeit, Langeweile und niemand, der mir vernünftige Menuevorschläge macht. Dann komm ich immer auf ganz dumme Ideen.

Und als wär das nicht genug, hab ich gestern auch noch eine rekordverdächtig schnelle Möglichkeit gefunden, meine akuten Süß-Jeeps zu befriedigen!
Böse Sache!
Ok, schnell geht´s nur, weil ich neulich ja Steph´s Rezept für Tarteteig ausprobiert hab. Unter anderem hab ich daraus viele kleine Tarteschälchen (Tartelettchen) gebacken und eingefroren. Die brauch ich jetzt dann bloß immer aus dem Gefrierfach zu holen und ne Füllung zaubern. Und schon steigt der Zeiger auf der Badezimmerwaage...




Aber jetzt sagt mal...sind sie nicht wunderhübsch!? Wenn ich sowas seh fahren meine Speicheldrüsen Überproduktion. Und sie sind auch so lecker wie sie aussehen! Quietschesüß, aber hmmmm....als wenn wir da nicht alle nen Faible für hätten, oder!?

Beim Essen musste ich wieder an Rikes Frühlingslockaktion denken, weil´s so schön erdbeerig geschmeckt hat. Und siehe da! Der Wettermann im Radio sagte doch glatt heute Morgen was von Sonne und wärmer! Hervorragend!

Zutaten und Zubereitung für den Tarteteig siehe hier. Daraus habe ich auch die "Wie-Twix-Tarte" gebaut.

Für die süßen kleinen Tartelettchen wurden allerdings keine Miniförmchen in schweißtreibender Kleinarbeit ausgelegt und blind gebacken! Ich habe einfach eine Muffinform ungedreht, aus dem ausgerollten Teig mit einem Glas Kreise ausgestochen (die im Durchmesser natürlich etwas größer waren als der Boden der Muffinförmchen) und diese dann über die einzelnen Muffinhügel gelegt. Nach 8 bis 10 Minuten bei 180°C Ober-/Unterhitze waren sie goldbraun und fertig für den Gebrauch oder Gefrierschrank.

Zutaten für die Strohwitwen-Füllung
(und zwar für genau ein Tartelettchen)

1 geh. TL Creme Double
20 g (1 Riegel) weiße Schokolade, gehackt
1 Miniprise Salz
1 Prise getrockneter Zitronenabrieb (optional)
1 klein gehackte kandierte Erdbeere (optional)

Ich weiß, die Mengenangaben sind natürlich irgendwie lächerlich...aber ich werde das ganze in Kürze auch mal in größerem Stil machen, dann kann ich das hier updaten! :) Aber wie gesagt, für den klitzekleinen Süß-Jeep zwischendurch ist das perfekt!

Die Creme Double in eine Tasse oder kleine Schale geben und in der Mikrowelle ein paar Sekunden erhitzen. Dann die restlichen Zutaten dazugeben und rühren, bis alles geschmolzen ist. Das Tartelettchen damit füllen und die Erdbeerstückchen drüber streuen. Das gute Stück kommt dann in den Kühlschrank, bis die Masse fest geworden ist. So ungefähr eine halbe Stunde.

Mit diesem Grundrezept werde ich glaub ich - zum Leidwesen meiner Badezimmerwaage - demnächst noch ein bißchen rumexperementieren..... :)





Mahlzeit!

2. April 2011

Bananenbrot

Ist das nicht herrlich!!?? Die Sonne scheint und es ist schon so warm, dass Herr V und ich heute unseren Kaffee auf der Terrasse genießen konnten.
Eigentlich wollten wir in die große Stadt shoppen fahren...aber das heimische Sonnendeck lockt irgendwie mehr. Aber wenn ich ehrlich bin ist es auch fast besser wenn wir hier bleiben. Sonst komm ich nachher noch ins Rudern... Heute Abend kommt die "Skat-Gang" meines Mannes und die haben Hunger angemeldet. Also werde ich heute Nachmittag noch kräftig den Kochlöffel schwingen müssen dürfen. Und außerdem...zu Hause isses ja eh am schönsten, gell!? :)
Das einziege worum´s leicht schade ist, wär die Megaportion Sushi gewesen, auf die ich mich schon gefreut hatte...das wollten wir uns nochmal gönnen, bevor der Sushireis demnächst im Dunkeln leuchtet (ui...böse! *schäm*)




Also; kein Sushi heute. Stattdessen gab´s zum Frühstück Matschbananenverwertung. Wiedermal ein - heißgeliebtes - Rezept von Cynthia Barcomi. Fluffiger als diese Muffins geht gar nicht! Supersaftig und Bananig. Je reifer (also faktisch je schwärzer) die Bananen sind, umso mehr Aroma gibt´s. Als kleine Starthilfe für den Blutzuckerspiegel hab ich noch mit ein paar Bröckchen weißer Schokolade gepimpt.

Zutaten 
für 12 Muffins oder eine Kastenform
(Quelle: "Backen" v. C. Barcomi)

125 g Butter, weich
150 g Zucker
2 Eier
1 TL Vanille-Extrakt
4-5 reife Bananen, zerdrückt
300 g Mehl
1 TL Natron
1/4 TL Salz
1/2 TL Zimt
1/4 TL Muskat
100 g weiße Schokolade-Drops (oder ne gehackte Tafel)
hier können nach Geschmack auch noch je 50g Nüsse oder Trockenfrüchte dazu

Mehl, Natron, Salz, Zimt und Muskat in einer Schüssel gut vermischen. In einer anderen Schüssel Butter und Zucker mit dem Mixer cremig schlagen. Dann die Eier und das Vanille-Extrakt dazugeben und alles geschmeidig mixen. 
Mit einem Schneebesen die Matschbananen unterrühren. Die Mehlmischung zügig unterrühren (nicht zu lange, sonst werden die Muffins patschig) und die Schokolade unterheben. 
In die gefettete und gemehlte Kastenform oder in die mit Papierförmchen bestückte Muffinform geben. Dabei die Muffinformen höchstens zu 2/3 füllen! Im auf 185°C Ober-/Unterhitze vorgeheizten Ofen goldbraun backen. Bei meinen Muffins waren das knapp 20 Minuten. Für die Kastenform sagt Frau Barcomi was von 55 bis 60 Minuten.
Mit einem Holzstäbchen prüfen ob was kleben bleibt. Wenn nicht sind sie fertig. :)




Während die Goldstücke im Ofen vor sich hin brutzelten, hab ich ein bißchen an meinem Blogdesign gedreht. Ich bin leider so...muss ständig was verändern und neu gestalten. Is bestimmt ein Gendefekt oder so. :) Herr V ist immer froh wenn er nach Feierabend alle Möbel wiederfindet! *g* 
Aber "Leben ist Veränderung!" sag ich immer! Also bin und bleibe ich auch auf der Suche nach DEM perfekten Blogdesign. Das hier find ich für den Anfang schonmal recht hübsch! :)

So, ich geh jetzt in den Garten!
Ich wünsche euch allen, dass ihr heute auch so viel Sonne abbekommt wie wir; und ein wunderschönes Wochenende!!! 

Mahlzeit!

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