27. August 2011

Sonst noch was?

Was ich sonst noch so mache??
Frau V strickt gern!

Nein, sie is noch keine 75!
Erst 31!...und elf zwölftel...

Aber sie strickt gern!
Schon immer!
Viel!
Na und? :o)




Im Moment stellt sie sich schonmal auf Herbst ein.
Blätter-Ranke an wolligwarmem Dreiecks-Schal...

Der ganze Speck vom Backen will ja warm eingepackt werden!

:o)



25. August 2011

Sommerkaffeeklatsch-Cake-Pops

Alle Nase lang lade ich mir meine liebsten Mädels ein, um einen Nachmittag lang zu klönen und hemmungslos zu schlemmen.
Gestern war´s mal wieder so weit.
Von der Tatsache, dass der eigentlich für draußen geplante Sonnentag im Esszimmer stattfinden musste, haben wir uns mit Prosecco erfolgreich abgelenkt. :o)





Da ich mich diesmal im Vorfeld für keinen Kuchen entscheiden konnte, gab´s gleich ein kleines "Buffet". :o)
Von Steph hab ich mir den leckeren Ricotta-Käsekuchen abgeguckt. Der war wirklich traumhaft weil nicht so furchtbar mächtig wie die üblichen Frischkäse- oder Quarkbomben. Ne sehr fluffigcremige Angelegenheit!








Dann war mir noch nach Obst! Und endlich gab´s auch bei uns mal wirklich gut geratene Pfirsiche im Supermarkt. In der letzten Zeit war das mehr ein halb vermatschtes und halb noch vollgrünes Gemisch aus Ungenießbarem.
Für den Obstteil habe ich mich erst gestern spontan nach der Arbeit - also kurz vor Eintreffen der Quasseltanten - entschieden und somit musste es was schnelles sein. Gut, dass Frau (fast) immer ne Platte fixundfertigvorbereiteten Mürbeteig im Gefrierschrank hat. Das Rezept dafür gibt´s später mal...
Antauen lassen, auf Zimmertemperatur geschmeidig kneten, ausrollen und mit lecker Früchtchen belegen. Diese haben vorher kurz in einer Zitronensaft-Stärke-ausgekratzte Vanilleschote-Zucker-Mischung gebadet. Frisch aus dem Ofen und  noch mindestens lauwarm schmeckt diese (ich nenn die Art immer) Fix-Tarte am allerbesten!





Und dann noch lecker Cake-Pops.
Und da ich die im Moment recht oft mache(n muss), gibt´s davon heute mal mein Rezept. Der Rührkuchen kommt ursprünglich aus einem steinalten Dr. Oetker Rezeptheft, steht aber mittlerweile hundertfach umgemodelt und für mich perfektioniert in meinem eigenen kleinen Büchlein...






Cake Pops

Der Kuchen
Zutaten
200 g zimmerwarme Butter
180 g Zucker
1 Prise Salz
4 Eier
200 g Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Vanille-Extrakt

 
Die Butter, Zucker und Vanille-Extrakt mit dem Handmixer schön fluffig aufschlagen; so drei bis vier Minütchen. Dann die Eier einzeln dazu geben und jedes ungefähr eine Minute lang mit dem Rest verrühren. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und sanft aber zügig mit einarbeiten. Nicht zu lange mixen, sonst gibt´s Pamp!
Den Teig in eine gefettete und gemehlte Spring- oder Kastenform geben und bei 180 °C Ober-/Unterhitze im vorgeheizten Ofen für 40 bis 50 Minuten (je nach Form) backen. Stäbchenprobe machen und sobald der Schaschlick-Spieß sauber raus kommt, den Kuchen raus holen. Die Kruste sollte nicht zu dick/trocken werden. 

Der Kuchen muss jetzt abkühlen. Er muss nicht komplet kalt sein, aber heiß wäre kontraproduktiv.
Und nu darf ein bißchen rumgematscht werden:
Den Kuchen in mehrere Stücke brechen und in einer (ausreichend großen) Schüssel das ganze zu feinen Krümeln verarbeiten.
Bröseln bis alles aussieht wie nasser Sandkasten.



Das Frosting
Zutaten
100 g zimmerwarme Butter
200 g Frischkäse
160 g Puderzucker

Alle Zutaten mit nem Schneebesen oder besser mit einem Handmixer zu einer homogenen Masse verquirlen. Das war´s schon.

Der Bauplan
Als letztes jetzt so viel von dem Frosting mit den Krümeln vermischen (nicht mehr mit dem Mixer, besser mit einem Holzlöffel), bis mit der Hand geformte Kügelchen nicht mehr auseinander fallen. Nicht zu viel, sonst wird´s zu weich!

Mit den Händen Kugeln formen und diese auf einen Teller oder ein Brettchen legen. Wenn alle fertig sind kommen sie für 15 Minuten in den Gefrierschrank.
In dieser Zeit kann man schonmal die Glasur schmelzen. In meinem Fall war das diesmal einfache weiße Schokoladenkuvertüre.
Jetzt braucht man noch Lolly-Sticks. Die kann man kaufen...muss man aber nicht. Ich nehme halbierte Holzspießchen von ca. 15 cm länge.
Ein Spießchen taucht man ca 1 cm tief in die geschmolzene Glasur, steckt es bis ungefähr zu Mitte in den Kuchenball und ertränkt diesen dann kopfüber in die Glasurschüssel. Nicht zu viel hin und her bewegen, sonst fällt der Ball runter und dann is aus mit Cake Pop!!
Wenn das Bällchen überall mit Schokolade überzogen ist, vorsichtig rausziehen und abtropfen lassen. Zum Schluss noch lustige Streusel drüberrieseln lassen und dann in einen Styroporblock oder was ähnlich geeignetes stecken.
Fertig!

In einer Tüte oder Dose halten die sich gekühlt noch mindestens zum nächten Tag.








Mahlzeit!

22. August 2011

Himbeerlich....

Der Sommer scheint zurück zu sein!
Am Wochenende nur kalte Küche! :)





Daher wollt ich heute einfach mal nur himbeerliche Grüße
und ein Dankeschön dalassen.
An alle Blogger und Bloggerinnen,
die mich immer mit soooo tollen Rezepten inspirieren!
Bei der ganzen Nachkocherei komm ich im Leben nich dazu,
mal was eigenes zustande zu bringen! *g*
Aber is auch egal, Hauptsache es schmeckt!!





Ich wünsche euch allen viel, viel Sonne!
Genießt sie, wer weiß wie lang se bleibt! ;)









18. August 2011

Erdbeer-Schoko Granola Bars

Was macht Frau wenn sie nich schlafen kann? Sie stellt sich in die Küche!
Ich zumindest. Nicht immer, aber es kommt vor.

Die letzte Nacht bescherte mir nur gut 1,5 Stunden Schlaf, denn die Nachbarn läuteten den Beginn unseres Dorfschützenfestes recht lautstark ein. Eine Horde stark angetrunkener Schützen die bis nachts um 3 Schlagerlieder vom Balkon gröhlen gehören nicht zu meinen bevorzugten Schlafliedern....

Diesmal bin ich zwar liegen geblieben - und hab meinem Mann zugesehen, wie er trotz des Krachs seelig vor sich hin schlief -, aber vor kurzem hab ich einen ebenso schlaflosen Freitag Abend genutzt, um meine Küchenschränke zu entrümpeln.
Ich weiß nicht ob´s nur mir so geht, aber die angebrochenen Tüten, Kartons und Gläser stapeln sich in meinen Schubladen bereits in mehreren Sedimentschichten. Ab und an fällt mir dann das ein oder andere Fossil in die Hände...ich freu mich, denke, da könnte ich doch tatsächlich nochmal mit arbeiten...!...aber dann die Enttäuschung: weit über´s Verfallsdatum.
An diesemjenem Freitag aber, konnte ich einiges retten und hab kurzerhand noch schnell ein paar Müsliriegel zusammengebastelt. Die Bilder sind dementsprechend nächtlich-schummerig geworden... :)





Diese Riegelchen sind so furchtbar praktisch weil man im Prinzip fast alles reinbauen kann, was man so findet. Dabei spielen dann nichtmal die Mengen ne große Rolle. Und so konnten wir am nächsten Morgen auf unseren Eifelausflug mitnehmen:


Erdbeer-Schoko Granola Bars

Für die "Basis":
300 g (evtl. gemischte) Flocken (z. B. Hafer, Dinkel, Roggen...)
50 g Butter
100 g brauner Zucker
100 g guter Honig (flüssiger)
Mark einer Vanillestange

Die "Variablen:
hier is alles drin, worauf man Lust und was man da hat
in diesem Fall:
50g Erdnüsse (ungesalzen)
50g Sonnenblumenkerne
75g Zartbitter-Schokotropfen
100g kandierte Erdbeeren, klein geschnitten


Zucker, Butter, Honig und Vanille zusammen in einem großen Topf zum Kochen bringen  und kurz köcheln lassen. Sobald das ganze beginnt zu karamellisieren - also dunkler zu werden - die restlichen Zutaten dazu geben und alles möglichst zügig vermischen, bis keine trockenen Klumpen mehr drin sind, also alles schön mit der Zuckermasse überzogen ist.

Dann die Masse direkt auf ein - am besten mit Backalufolie (normale Folie geht auch, dann aber leicht eingeölt) - ausgelegtes Backblech geben und gut andrücken. Dabei hilft es ungemein, wenn man Klarsichtfolie obendrauf legt, denn das Zeug klebt wie Hölle!

Wenn es abgekühlt ist, mit einem scharfen Messer in Riegel schneiden. Die halten in einer luftdichten Dose mindestens eine Woche bzw. bis der Zucker an fängt, Wasser zu ziehen. Aber vorher sind sie meistens eh alle aufgegessen! :)



 
Mahlzeit!

3. August 2011

Zitronenzucker

Gestern wurde der eine schöne Sonnentag des bisherigen "Sommers" genutzt. Mit Freunden grillen und dann noch bis tief in die Nacht mit einem Glas Wein draußen sitzen gehört eindeutig zu meinen Lieblingsbeschäftigungen!!!

Natürlich wurde auch wieder Limo verlangt. Und diesmal war die Zitronenschalenausbeute so reichlich, dass ich endlich mal wieder einen kleinen Vorrat Zitronenzucker anlegen konnte! Ich sag es euch, nehmt ein Stück Erdbeerkuchen oder eine Schale frische Erdbeeren oder irgendwas anderes fruchtiges und streut dieses "Gold" drüber. Das pimpt ungemein!! :)



Zitronenzucker

feiner Abrieb einer Biozitrone
Zucker

Den Zitronenabrieb mit so viel Zucker vermischen, bis das ganze aussieht wie feuchter Sand. Auf die Schale einer Zitrone so pi mal Daumen 1 EL Zucker. Das ganze dann auf einem Teller gleichmäßig verteilen und in den Ofen stellen. Wenn man zum Beispiel gerade einen Kuchen oder ein Brot gebacken hat reicht es, den Teller in den abgeschalteten Ofen zu stellen. Ansonsten würde ich den Ofen glaub ich einmal auf 150 °C aufheizen, den Teller rein stellen und den Ofen dann ausschalten.
In jedem Fall lass ich ihn immer über Nacht drin stehen. Morgens kann der Zucker dann leicht vom Teller abgekratzt werden. Wenn man ihn knackig mag, lässt man ihn so  und füllt ihn in ein sauberes Schraubgläschen. Man kann ihn allerdings auch vorher sehr gut mörsern, dann verfeinert er Süßspeisen auch schon bei der Zubereitung!


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