20. Oktober 2011

Herbstsüppchen

Tja, ihr Lieben. Jetzt lässt es sich wohl nicht mehr leugnen. Herbst is. Und ganz ehrlich!? Ich find das prima! :)

Wenn er nicht gerade Dauernieselregen, Sturmböen und grauen Bleihimmel im Programm hat, liebe ich den Herbst! Warme Decken auf kuscheligen Sofas, heiße Schokolade zu frisch gebackenen Keksen, Kürbisse, Kerzen, raschelndes Herbstlaub bei langen Waldspaziergängen... Echt, wer mag das nich!?

Heute musste es was sein, das so richtig von innen wärmt. Ne Suppe. Und das am besten subito! Gut, dass ich schon einkaufen war. Ab Mitte Oktober hab ich immer alles da, was für mich persönlich herbstlich ist. So bin ich nie weit entfernt von Maronikeksen, heißem Zimt-Cider oder Kürbiskuchen...





Herbstsüppchen
Schnelle Nummer für 2

Zutaten
1 Zwiebel, grob gewürfelt
150 g rote Linsen
125 g vorgekochte Maronen
ein guter Schuss Apple-Cider
1 Liter Wasser
Gemüsebrühekonzentrat

zum verfeinern
ein paar Tropfen Kürbiskernöl
eine Scheibe kräftiges Brot





Die Zwiebel in etwas Olivenöl glasig dünsten. Die Linsen dazu geben, kurz mit anschwitzen und mit dem Cider ablöschen. Mit Wasser auffüllen, Maronen dazu geben, mit Gemüsebrühekonzentrat abschmecken und 10 bis 15 Minuten köcheln lassen, bis die Linsen gar sind. 
Jetzt bloß noch kurz mit dem Pürierstab durchjagen und dem Liebsten mit Kürbiskernöl und Brot servieren.





Mahlzeit!

17. Oktober 2011

Dampfnudeln - Die ultimative Antwort auf jeden mies gelaufenen Tag!

Genau so einen hatte Herr V letzten Freitag. Und das brave Eheweib wusste direkt genau, was dem Mann die Laune wieder anheben kann! :)
Bei Dampfnudeln vergisst er immer ganz schnell jeden Stress!

Und abgesehen davon...liebe ich die Dinger auch! Abgöttisch! Und dafür brauch ich  nichtmal nen stressigen Tag.

Früher dachte ich mal, die Herstellung von Dampfnudeln wäre superkompliziert und aufwändig. Bis ich´s dann endlich mal gewagt habe.
Und was soll ich sagen?! Easy-peasy!!




Dampfnudeln

Zutaten
für 6 große Klöße

500 g Mehl
1 Pkt. Trockenhefe
2 Eier
300 ml Milch
1 Prise Salz
50 g Zucker
30 g Butter

Die Butter und den Zucker zusammen mit der Milch leicht erwärmen. Nur solange, bis die Butter geschmolzen ist. Zu heiß darf die Milch für die Hefe nämlich nicht sein!
Mehl, Hefe und Salz mischen, Eier in die Schüssel schlagen und die Milch dazugeben. Mit den Knethaken des Mixers ein paar Minuten lang gut verrühren. Der Teig ist relativ weich, nicht wundern.
Das ganze jetzt ca. eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

Ab jetzt gibt es zwei Möglichkeiten. Die Dinger werden beim garen verdammt groß, und ich besitze keine Pfanne, die für die gesamte Teigmenge ausreichend wäre. Daher teile ich den Teig entweder auf, friere die Hälfte ein oder backe im Ofen einen kleinen Zopf daraus. Oder, wenn der Hunger sehr groß ist, hantier ich halt mit zwei Pfannen gleichzeitig auf dem Herd rum. Mehr als vier von den Babies würde ich auf jeden Fall nicht in eine Pfanne geben! Muss aber glaub ich jeder für sich mal testen! :)
Auf alle Fälle muss die Pfanne bzw. die Pfannen einen passenden Deckel haben. 

200 ml Milch, 1 EL Zucker und 1 EL Butter (je Pfanne) in das Kochgeschirr geben und ganz leicht erwärmen. Nun den Teig auf die gut bemehlte Arbeitsfläche geben und mit einer Teigkarte oder einem Messer in 6 gleich große Teile schneiden. Die, welche zu Dampfnudeln verarbeitet werden sollen dann vorsichtig leicht rund formen und in die warme Milch legen. Deckel drauf und 10 Minuten gehen lassen.

Temperatur einmal auf volle Pulle stellen und wenn die Milch anfängt über die Klößchen drüber zu schäumen, den Herd auf niedrige Hitze stellen und leise köcheln lassen. Nach ca. 20 Minuten fangen die Dampfnudeln an zu "knistern". Dann sind sie fertig und können mit Zimt-Zucker, Vanillesoße, heißem Obst oder was auch immer serviert und heißhungrig verspeist werden! :) 





Und ganz famos: Die kann man am nächsten Tag noch super zum Frühstück braten! Schmeckt prima mit selbstgemachtem Pflaumenmus....yumm!


  


Und wenn dann immernoch was übrig ist, und ich grad ein bißchen dekadent bin, dann würfel ich das gute Stück, hau es mit viel Butter in die Pfanne und gönne mir obendrauf noch einen dicken Schlag zimtgezuckerte Crème Double. Das geht zwar direkt auf die Hüften, zählt aber zu meinen Top-10 Wohlfühlgerichten!! :)


  

Mahlzeit!

13. Oktober 2011

London my Love

Wenn ich Heimweh hab, obwohl ich daheim gemütlich auf der Couch sitze, kann ich eigentlich nur eine Stadt im Kopf haben.

London

Nach London fahren ist für mich wie nach Hause kommen.
England überhaupt ist für mich schon seit über 20 Jahren wie eine zweite Heimat, die ich heiß und innig liebe! Mit allem drum und dran. Inclusive echtem Englischem Essen, über das so viele Leute die Nase rümpfen! :) Dabei muss es nur gut gemacht sein! Dann schmeckt dort fast alles einfach himmlisch!

Auch wenn ich meine Inselbesuche "insgesamt" nicht mehr gezählt bekomme...so hab ich doch diesmal ein Jubiläum zu feiern gehabt.

10. Londonjubiläum

Das haben wir ausgiebig zelebriert. Vorwiegend mit stark kalorischen Nahrungs- und Genussmitteln. :) 
Neben einem mehrgängigen Essen in unserem Verlobungsrestaurant hatten wir unter anderem bei der berühmt berüchtigten Peggy Porschen eine unvergessliche TeaTime, von der meine Hüftpölsterchen noch ihren Enkeln erzählen werden!
Aber egal. Diät is morgen!

Mit dem angeblich immer schlechten Englischen Wetter konnten wir auch gleich aufräumen! Obwohl ich wirklich schlechtes Wetter dort eh noch nie erlebt habe! Alles nur Gerüchte!!
Aber eine Woche Anfang Oktober bei 30 Grad im Schatten hatte ich in Großbritannien auch noch nie! *g*



































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