Und zu Fladenbrot wiederum passt meiner Meinung nach Hummus am besten als Begleitung! Nun haben viele Mitbloggerinnen in der letzten Zeit Rezepte für Hummus gepostet, die ich bei weitem nicht toppen kann. Also spare ich mir das heute. Aber für die Kategorie "Selbstgemacht schmeckt am besten" habe ich trotzdem was.
Eine entscheidende Grundzutat zu einem richtig guten Hummus ist: Tahina (oder Tahini).
Dabei handelt es sich um eine Gewürzpaste aus Sesam. Die kann man zwar in gut sortierten Supermärkten kaufen, aber sie ist genauso schnell und einfach auch selbst gezaubert. Und nicht nur Hummus sondern auch andere kreative Dips lassen sich damit verfeinern!
Tahina
Zutaten
10 EL weißer Sesam (geschält, ungeschält oder beides gemischt)
1 EL Meersalz
Zitronensaft
neutrales Speiseöl
Den Sesam in einer trockenen Pfanne goldbraun rösten. Dabei ständig rühren, da er schnell anbrennt. Abkühlen lassen und in ein schmales hohes Gefäß füllen, dass für einen Zauberstab geeignet ist. Alternativ kann man die Paste natürlich auch in einem guten Hechsler oder per Hand in einem Mörser herstellen.
Jetzt das Salz dazu geben und das Ganze zu einer Paste pürieren. Das kann schonmal ein paar Minuten dauern. Wichtig ist, dass man den Zauberstab oder Hechsler nicht zu lange am Stück laufen lässt, da die Paste sonst zu heiß läuft. Also zwischendurch immer mal ein paar Sekunden Pause machen.
Wenn alles schön fein ist, ein paar Spritzer Zitronensaft und soviel neutrales Öl dazu geben, dass eine streichfähige, glatte Masse entsteht.
In einem mit kochendem Wasser desinfizierten Gläschen hält sich das ne ganze Weile im Kühlschrank! 1 bis 2 TL davon im Hummus wirken geschmackliche Wunder. Aber auch pur auf einem frischen Stück Brot oder in anderen Dips schmeckt Tahina sehr lecker!
So, ich muss jetzt raus. Die Männer haben schon den Grill angeschmissen!!
Mahlzeit!
